Jörg Kachelmann erfüllt sich "langersehnten Wunsch"

Back to the Roots: Deutschlands einst bekanntester Wetterfrosch Jörg Kachelmann kehrt für eine einmalige Aktion zurück vor die Wetterkarte.

Wenn Anfang Juli in den ersten deutschen Bundesländern die Sommerferien starten, zieht es wieder Millionen Deutsche in den Süden, um Urlaub zu machen. Zum Beginn der mitteldeutschen Schulferien fährt der MDR ein besonderes Geschütz auf und hält mit einem "Wettertag" seine Zuschauer stets auf dem aktuellen Stand über die Witterung. Dafür holt die Rundfunkanstalt einen der bekanntesten Meteorologen Deutschlands zurück vor die TV-Kameras und an die Wetterkarte: Jörg Kachelmann (60) kehrt am Mittwoch, 3. Juli, für einen Tag zurück in seinen alten Beruf. Damit gehe "ein langersehnter Wunsch in Erfüllung, ganz selbstbestimmt ein letztes Mal die MDR-Zuschauerinnen und -Zuschauer über die aktuellen Wetteraussichten auch in den schönsten Reiseländern zu informieren", sagte Kachelmann.

Wolf-Dieter Jacobi, Programmdirektor des MDR, freut sich über den prominenten Gast: "Wetter ist regelmäßig Top-Thema in allen MDR-Angeboten - gerade jetzt im Sommer und vor den Ferien. Deshalb freuen wir uns sehr, dass Jörg Kachelmann als einer der bekanntesten und beliebtesten Wetterexperten Deutschlands für den MDR-'Wettertag' noch einmal bei uns als Wettermoderator aktiv wird."

Der große MDR-"Wettertag" startet bereits um 7 Uhr mit Live-"Wettertalks" bei MDR AKTUELL im Radio. Im Internet können sich Nutzer zudem näher über Klimafragen in Mitteldeutschland informieren. Nachmittags ab 16 Uhr ist Kachelmann dann zu Gast bei "MDR um 4" im Fernsehen, wo er das Live-Wetter und einen Ausblick auf die darauffolgenden Tage präsentiert. Wie es zu seiner großen Wetterleidenschaft kam, erklärt er anschließend bei "Gäste zu Kaffee" (16.30 Uhr) mit René Kindermann.

Jörg Kachelmann war bis 2010 als Wettermoderator für die ARD beschäftigt. Als jedoch Vergewaltigungsvorwürfe gegenüber dem heute 60-Jährigen laut wurden, zog er sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Im Prozess, über den die Medien ausführlich berichteten, wurde Kachelmann wegen Falschaussagen des angeblichen Opfers letztlich freigesprochen.