"Mangel an Führungsqualitäten": Schwarzenegger keilt gegen Trump

Filmstar Arnold Schwarzenegger und US-Präsident Donald Trump liefern sich schon länger einen Kleinkrieg. Nun äußerte sich Schwarzenegger konkret darüber, was er von dem Staatsoberhaupt hält.

Schon seit vielen Wochen herrscht dicke Luft zwischen US-Präsident Donald Trump und Filmstar Arnold Schwarzenegger. In einem Interview mit dem Schweizer Newsportal "Bluewin" äußerte der ehemalige Gouverneur nun ein mal mehr konkret, was er von dem Staatsoberhaupt hält: "Trump müsste endlich mal den Donald zurück- und den Präsidenten nach vorne schrauben. Es sollte ihm endlich klar werden, dass er nicht mehr der Immobilien-Heini aus New York ist."

Besonders aufgrund seiner scharfen Haltung in der Flüchtlingspolitik stößt der US-Präsident auf viel Kritik. Erst vor kurzem hat der 73-Jährige vier Parlamentarierinnen provokant dazu aufgefordert, in ihr Herkunftsland zurückzugehen. "Es zeigt einmal mehr seinen Mangel an Führungsqualitäten und dass er wohl einfach die Materie nicht versteht, sonst hätte er ja mit politischen Argumenten kontern können", erklärte Schwarzenegger. "Wir haben gerade den 50. Jahrestag der Mondlandung gefeiert. Wir flogen zum Mond, weil Präsident Kennedy das Ziel hatte, die Nummer 1 zu sein. Stellen Sie sich vor, wir wollten heute die Nummer 1 im Klimaschutz sein, anstelle zu sagen, China und Russland machen ja auch nichts. So dummes Zeugs hört man heute. Die USA hat nicht mehr die Mentalität, federführend sein zu wollen."

Schon 2017 gerieten die beiden aneinander, als der "Terminator"-Star aus Donald Trumps US-TV-Show "The Apprentice" ausstieg. Via Twitter lieferten sich die beiden einen Kleinkrieg. Vor einem halben Monat verkündete der Präsident sogar bei einem Social-Media-Gipfel im Weißen Haus, Schwarzenegger sei für ihn tot.