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Monika Gruber hört auf: "Mein aktuelles Bühnenprogramm ist mein letztes"

Monika Gruber will ihre Bühnenkarriere beenden - und kritisiert die Corona-Politik der Bundesregierung scharf.

Die bayerische Kabarettistin und Schauspielerin Monika Gruber beendet ihre Karriere - zumindest zum Teil. "Mein aktuelles Bühnenprogramm ist mein letztes", sagte die 50-Jährige im Interview mit der "Bild"-Zeitung. "Ich möchte dem vorbeugen, dass die Leute sagen: Sie ist zu ihrer eigenen Karikatur geworden." Sie wolle "den Absprung" nicht verpassen, so Monika Gruber weiter. Ganz mit der kreativen Arbeit wolle sie allerdings auch nicht aufhören: "Ich schreibe ein Drehbuch für einen Film, in dem ich selbst mitspielen möchte." Außerdem träume sie noch immer "vom eigenen Würschtlstand".

Im "Bild"-Interview übt Gruber auch scharfe Kritik an den Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. "Unsere Politiker möchten offensichtlich keine mündigen, eigenverantwortlichen Bürger, sondern Untertanen, die sie nach Belieben - und teilweise auch ohne Angabe von relevanten Gründen - gängeln können", behauptet die Schauspielerin ("Hubert ohne Staller"). "Aber fast noch schlimmer finde ich, dass die breite Masse sich in diesem unsäglichen Zustand sehr wohlzufühlen scheint."

Monika Gruber stand seit dem Jahr 2004 auf der Bühne. Ihre ersten kabarettistischen Soli schrieb sie in ihrer Figur als "Kellnerin Monique". Sechs weitere Programme folgten. Ihre Auftritte sind stets schnell ausverkauft, zuletzt füllte sie auch die Olympiahalle in München.