"Mutter Erde hat Fieber": So unterstützt Eckart von Hirschhausen den Klimastreik

Zahlreiche Jugendliche setzen sich jeden Freitag für das Klima ein. Nun sind auch die Erwachsenen dran: Am Freitag, 20. September, findet ein globaler Klimastreik statt. Auch Moderator Eckart von Hirschhausen ist aktiv dabei - mit einer ganz besonderen Aktion.

Seit Monaten verbringen Jugendliche ihre Freitage, um für die Zukunft zu streiken. Am Freitag, 20. September, findet nun zum dritten Mal ein globaler Klimastreik statt, zu dem zahlreiche Künstler wie Benno Fürmann, Silbermond, Rezo und Udo Lindenberg öffentlich aufrufen. Auch Moderator Eckart von Hirschhausen will gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften und Studierenden vor der Berliner Charité streiken. "Die Klimakrise ist kein abstraktes Problem von Eisbären, sie trifft uns alle heute schon und erst recht in den kommenden Jahren", ließ sich von Hirschhausen zitieren.

Der 52-Jährige setzt sich für die Organisation "Deutsche Allianz für Klimawandel und Gesundheit" (KLUG) und deren Aktionsplattform "Health for Future" ein. Das Motto der Aktion lautet "42 Grad = 112!" - denn "42 Grad sind ein medizinischer Notfall", erklärte von Hirschhausen. "Keiner kann sinnvoll für Gesundheit sorgen, wenn die Grundlagen wie sauberes Trinkwasser, ausreichend Nahrung, Luft zum Atmen und erträgliche Temperaturen nicht mehr gegeben sind. Bildlich gesprochen: Mutter Erde hat Fieber und es steigt weiter an. Es ist überlebenswichtig, dass wir alle Klimaschutz auch als Gesundheitsschutz begreifen, Jung und Alt, parteiübergreifend, weltweit. Denn Menschen sind überall nur bis zu einer Körpertemperatur von 41 Grad Celsius überlebensfähig."

Die Klimakrise sei "die größte Bedrohung für die Gesundheit im 21. Jahrhundert", so von Hirschhausen. "Wir sind dabei, die Lebensgrundlagen für uns Menschen auf der Erde für immer zu zerstören. Das ist leider wissenschaftlich bestens belegt, aber längst noch nicht jedem bewusst. Wir müssen nicht das Klima retten, sondern uns!", appellierte er. "Denn gesunde Menschen gibt es nur auf einem gesunden Planeten."

Die Beteiligten der Aktion wollen ein Zeichen setzen, um "auf die gemeinsame Verantwortung der Gesundheitsberufe hinzuweisen, auf die Einhaltung des Pariser Abkommens zu drängen und für die Forderung nach einem weitreichenden, wirksamen und wissenschaftsbasierten Klima- und Gesundheitsschutz sichtbar zu werden", hieß es in der Pressemitteilung.