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Nach Tränenauftritt vor Gericht: Britney Spears darf eigenen Anwalt wählen

Sam Ingham, der Britney Spears bisher vertreten hatte, war vergangene Woche von seinem Mandat zurückgetreten. Nun darf die Sängerin sich ihren eigenen Anwalt aussuchen.

Ermutingende Nachrichten für Britney Spears: Am Mittwoch kam eine Richterin in Los Angeles dem Wunsch der Sängerin nach, im Prozess gegen ihren Vater ihren eigenen Anwalt auswählen zu dürfen. Zuvor war Spears von ihrem Pflichtverteidiger Sam Ingham vertreten worden, der vergangene Woche nach insgesamt 13 Jahren seinen Rücktritt von dem Fall bekannt gab.

Stattdessen wolle sich der Pop-Star nun Unterstützung von Matthew Rosengart holen, einem Promi-Anwalt, der in der Vergangenheit schon mit Mandanten wie Sean Penn, Keanu Reeves und Steven Spielberg arbeitete.

Britney Spears am Mittwoch erneut unter Tränen vor Gericht

Spears hatte sich am Mittwoch erneut per Telefonschalte gegen die Vormundschaft durch ihren Vater ausgesprochen. Unter Tränen erklärte die Musikerin vor Gericht, sie habe große Angst vor dem 68-Jährigen. Sie wolle ihn "loswerden" und "ihn wegen Missbrauchs des Vormundschaftsrechts anzeigen". Richterin Brenda Penny nahm diese Bitte ernst und sprach Spears' gewünschtem Kandidaten Rosengart das Mandat zu.

Nach eigener Aussage sei Britney Spears unter der Vormundschaft ihres Vaters wie eine Sklavin behandelt worden. Ihr Vater Jamie Spears liebe es, Macht über den ehemaligen Teenie-Star auszuüben. Erst Ende Juni forderte Spears vor Gericht, dass die Vormundschaft über ihre Person sowie ihre Finanzen aufgehoben werden müsse.

So erklärte die 39-Jährige in der virtuellen Schalte, ihre Familie sowie von ihren Betreuern und Anwälten würden sie kontrollieren. Jamie Spears hatte 2008 nach dem psychischen Zusammenbruch der einstigen Chartstürmerin ("Oops! ... I Did It Again") die Vormundschaft seiner Tochter übernommen.



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