Sechs Millionen Dollar: Kurt Cobains Gitarre bricht Auktionsrekord

Ein australischer Geschäftsmann ersteigert Kurt Cobains Gitarre für sechs Millionen US-Dollar.

Kurt Cobains Gitarre, die der Rocker 1993 bei seinem Auftritt mit Nirvana bei MTV Unplugged in New York spielte, wurde für sechs Millionen US-Dollar versteigert. Das teilte das Auktionshaus Julien's Auctions auf seiner Twitter-Seite mit. Der Käufer ist Peter Freedman, ein australischer Geschäftsmann.

In den vergangenen Jahren war die Martin D-18E Akustik-Elektrogitarre aus dem Jahr 1959 Teil eines Rechtsstreits gewesen: Isaiah Silva, der Exmann von Cobains Tochter Frances Bean Cobain, hatte behauptet, seine Exfrau habe ihm die Gitarre als Hochzeitsgeschenk versprochen. Die heute 27-Jährige hatte diese Geschichte dementiert. Der Streit ging so weit, dass Silva im Jahr 2016 behauptete, wegen der Gitarre entführt und erpresst worden zu sein. Anschließend bekam er das Instrument im Mai 2018 zugesprochen.

Dass die Gitarre nun für sechs Millionen Dollar versteigert wurde, mache sie zur teuersten Gitarre der Welt, schreibt etwa das Magazin "People" in einem Artikel. Der neue Besitzer verfolge damit nun besondere Pläne: Er wolle das Instrument "in einer weltweiten Tournee durch Ausstellungen in angesehenen Galerien und Kunsträumen" ausstellen. Alle Einnahmen sollen Künstlern zugutekommen, die derzeit finanziell unter den Corona-bedingten Schließungen von Veranstaltungsorten leiden.