Top oder Flop? Die Kinostarts der Woche

Donnerstag ist Kinotag! Welche Filme sich lohnen und welche nicht, verraten wir Ihnen in unserem Kinocheck der Woche.

Ein roter Höllenjunge, verliebte Teenies und die härtesten Türsteher Deutschlands: Wir verraten Ihnen, für welche Filme sich das Kinoticket lohnt - und für welche nicht.

"Border"

Darum geht's: Mensch oder Tier? Die Zollbeamtin Tina ist sich selbst nicht so sicher, welcher Spezies sie eigentlich angehört. Bis sie eines Tages einen Mann trifft, der genauso hässlich ist wie sie. Langsam dämmert Tina, dass sie in Wirklichkeit ein Troll ist.

Lohnt sich der Film? Auf jeden Fall. "Border" verbindet den Horror vor eigener und fremder Spezies, einen erschütternden Kriminalfall, ein melancholisches Märchen und eine ungeheure Romanze zu bizarrem Kino vom Feinsten. Nicht verpassen!

"Niemandsland - The Aftermath"

Darum geht's: Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden ein britischer Colonel und seine Frau im Haus des deutschen Architekten Stefan Lubert einquartiert. Im zerstörten Hamburg entwickelt sich eine Romanze zwischen dem Deutschen und der Engländerin.

Lohnt sich der Film? Geht so. "Niemandsland - The Aftermath" nutzt seinen historischen Hintergrund kaum, funktioniert als Drama aber hervorragend. Nicht zuletzt dank einer großartigen Keira Knightley in der Hauptrolle.

"Berlin Bouncer"

Darum geht's: Die Dokumentation "Berlin Bouncer" gibt Einblicke ins legendäre Nachtleben der deutschen Hauptstadt. Der Film erzählt, wie sich die Szene im Laufe der letzten Jahrzehnte gewandelt hat, und stellt drei der bekanntesten Türsteher Berlins vor.

Lohnt sich der Film? Sehr sogar. "Berlin Bouncer" verrät zwar nicht, wie man am Türsteher des legendären Berghain vorbeikommt. Aber einen derart intimen Einblick ins Berliner Nachtleben hat man zuvor noch nicht bekommen.

"Hellboy - Call of Darkness"

Darum geht's: In der Neuauflage der erfolgreichen Comicverfilmungen muss es der rote Titelheld (David Harbour) mit einer Hexe aufnehmen, die im Mittelalter getötet wurde, nun aber wieder aufersteht. Und die Zauberin hat finstere Pläne: Sie will die Welt vernichten.

Lohnt sich der Film? Ein klares: nein! Dumme Dialoge, eine krude Story und oberflächliche Charaktere: "Hellboy - Call of Darkness" kann den ersten beiden Filmen der Reihe nicht annähernd das Wasser reichen. Daran ändert auch Milla Jovovich als Hexe Nimue nichts.

"After Passion"

Darum geht's: "Fifty Shades of Grey" lässt grüßen: In "After Passion" trifft die unbedarfte Studentin Tessa (Josephine Langford) auf den wilden Draufgänger Hardin (Hero Fiennes Tiffin). Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Doch hat die Liebe der ungleichen Teenies eine Chance?

Lohnt sich der Film? Leider nicht. Wer Fotolovestorys aus der "Bravo" spannend findet, wird wohl auch an "After Passion" seine Freude haben. Ansonsten ist die Bestsellerverfilmung aber so sexy wie ein Kaffeekränzchen bei Omi.