Verstorbener Star-DJ Avicii: Familie gründet Stiftung für Suizidprävention

Knapp ein Jahr nach dem tragischen Tod des schwedischen Star-DJs Avicii rufen seine Angehörigen eine Stiftung ins Leben, die sich um Betroffene psychischer Erkrankungen und um Suizidprävention kümmert.

Der Tod von Tim Bergling, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Avicii, erschütterte die Musikwelt nachhaltig. Mit nur 28 Jahren wurde der schwedische DJ am 20. April 2018 auf einem Anwesen der Königsfamilie im Oman tot aufgefunden. Knapp ein Jahr später haben seine Angehörigen in Erinnerung an den verstorbenen Musiker nun eine Stiftung gegründet. "Die 'Tim Bergling Stiftung' wird sich auf die Unterstützung von Menschen und Organisationen fokussieren, die im Bereich psychischer Erkrankungen und der Selbstmordprävention tätig sind", heißt es in einem offiziellen Statement.

Die Stiftung werde sich zusätzlich in den Bereichen Klimawandel, Entwicklungshilfe, Naturschutz und Artenschutz engagieren. "Tim wollte etwas verändern. Eine Stiftung in seinem Namen zu gründen, ist unsere Art, sein Andenken zu ehren und weiterhin in seinem Sinne zu handeln", erklärt die Familie.

Bergling soll schon vor seinem Tod jahrelang mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt haben, doch unter welchen Umständen er genau starb, ist bis heute nicht offiziell bekannt. Aviciis Familie wandte sich wenige Tage nach seinem Tod in einem offenen Brief an seine Fans und deutete an, der Musiker, der zu den erfolgreichsten DJs aller Zeiten zählt, habe Suizid begangen.