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Betreuungsleistungen nutzen

Expertentipp Anett Friedel über das Rundum-Sorglos-Paket

Seit dem 1. Januar 2017 stehen allen Pflegebedürftigen neben dem Pflegegeld und der Pflegesachleistung Betreuungsleistungen bis zu einem monatlichen Höchstbetrag von 125 Euro zu, die von der Pflegekasse übernommen werden. Ziel dieser Leistungen ist, Pflegebedürftige beziehungsweise Angehörigen von weiteren nicht pflegerischen Maßnahmen zu entlasten. "Die Betreuung von Pflegebedürftigen kann anstrengend und zeitintensiv sein. Deshalb können wir allen nur ans Herz legen, diese Betreuungsleistungen zu nutzen.

Schaffen Sie für sich und Ihre Angehörigen Freiräume, um Kraft zu schöpfen oder die Zeit für sich zu nutzen", sagt Anett Friedel, die seit 2003 an der Bergstraße eine häusliche Krankenpflege leitet. Mittlerweile beschäftigt sie nicht nur 40 Mitarbeiter, sondern bietet Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen das "Rundum-Sorglos-Paket" an.

Das bietet das "Rundum-Sorglos-Paket"

"Ein neu gegründeter Fahrdienst, der mit den Pflegedienstleistungen gekoppelt werden kann, komplettiert seit neuestem unsere Betreuungsangebote." Die Fahrdienste samt Begleitung zu Ärzten, Therapien, Behörden oder zum Einkaufen können auch ohne den sogenannten Transportschein genutzt werden. Daneben gehören auch hauswirtschaftliche Dienstleistungen zu den Entlastungsleistungen außerhalb der Häuslichkeit. Das Angebot werde rege genutzt, sagt Anett Friedel.

Noch mehr drin

Das monatliche Budget für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen könne sogar noch aufgestockt werden.Das ist möglich, wenn Pflegebedürftige oder pflegende Angehörige einen Anspruch auf Pflegesachleistungen haben, diesen aber nicht voll ausschöpfen. Dann können bis zu 40 Prozent der Pflegesachleistung für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen genutzt werden. Übrigens: Nicht jeder kann einfach zusätzliche Betreuungsleistungen erbringen. Voraussetzung ist, dass jeder Anbieter nach Landesrecht anerkannt ist.



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