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Chemnitz

Lösungen zur Wohnraumanpassung

Ratgeber Meist kann auch mit kleinen Hilfsmitteln viel erreicht werden

Die gute Nachricht vorab: Die Menschen in Deutschland leben immer länger. Betrug die mittlere Lebenserwartung 1950 hierzulande bei Männern nur 64,6 und bei Frauen 68,5 Jahre, waren es 2015 schon 78,4 beziehungsweise 83,4 Jahre - mit weiter steigender Tendenz. Zum einen liegt das an den sich positiv entwickelnden Lebensumständen, zum anderen an den Fortschritten wissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse. Das ist eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft, denn mit steigendem Alter nehmen auch Einschränkungen und Krankheiten zu.

Trotzdem wollen die Menschen so lange wie möglich mobil bleiben, am alltägliche Leben teilhaben und ihren Lebensabend komfortabel genießen können - und das möglichst in gewohnter Umgebung. Pflegeheim oder Betreutes Wohnen sind für die meisten keine Alternative zur eigenen Wohnung, in der man schon lange lebt und sich in vertrauter Umgebung wohlfühlt. Doch was tun, wenn die Wohnung den spezifischen Bedürfnissen des Alters nicht angepasst ist?

Wohnumfeldberatung und -anpassung

Was tun, wenn Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden, aber mit dem Leben in ihrer Wohnung nicht mehr zurecht kommen, etwa weil sie nicht mehr in die Badewanne steigen können, keine Schwellen mehr überwinden können oder mit dem Rollator nicht durch die Türen kommen? Die Lösung für Betroffene wie auch Vermieter heißt Wohnraumanpassung. Angela Uhlemann ist bei Reha-aktiv zuständig für die entsprechende Beratung. Sie erzählt: "In solchen Fällen haben wir zunächst überlegt, was bereits mit kleinen Änderungen in der Wohnung und den entsprechenden Hilfsmitteln alles erreicht werden kann. Sollte dies dann noch nicht ausreichend sein, besteht die Möglichkeit des Umbaus."

Dazu gehören beispielsweise bodengleiche Duschen, der Einbau von Türen in vorhandene Badewannen - auch inklusive Nutzung mit Badelift -, Handläufe, Schwellenübergänge, Rampen oder Treppenlifte. Angela Uhlemann: "Wir beraten unsere Kunden zuerst vor Ort, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um einen Verbleib in dem gewohnten Lebensumfeld und in den eigenen vier Wänden realisieren zu können. Weiterhin unterstützen wir bei der Umsetzung und geben Tipps zu den Möglichkeiten. Die meisten Großvermieter und Wohnungsgenossenschaften haben eigene Handwerker, denen wir beratend zur Seite stehen, wenn solche Umbauten notwendig werden."



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