10,2 Milliarden Euro - Sächsische Exporte steigen

Handel Im ersten Quartal in 2017 stiegen die Werte um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

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Foto: Rico Hinkel

In den ersten drei Monaten des Jahres 2017 haben sächsische Unternehmen Waren im Wert von 10,2 Milliarden Euro exportiert. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes bedeutet das eine Steigerung um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Dabei setzt Sachsens Wirtschaft wieder mehr auf europäische Handelspartner. Fast 60 Prozent der Umsätze blieben in Europa. Wichtigster Abnehmer war dabei - trotz Brexit - das Vereinigte Königreich mit 686 Millionen Euro.

Die Exporte nach China und den Vereinigten Staaten, den weltweit größten Handelspartnern Sachsens, stiegen im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um jeweils neun Prozent. Dagegen gingen die Lieferungen in die Russische Föderation um weitere drei Prozent zurück. Mit einem Anteil von 38 Prozent am gesamten sächsischen Exportvolumen sind Personenkraftwagen und Wohnmobile nach wie vor die Hauptexportprodukte des Freistaates.