14,7 Millionen für sächsische Landwirte

Landwirtschaft Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete

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Foto: Getty Images/iStockphoto/Stefan Ataman

Über 2 700 landwirtschaftliche Betriebe in Sachsen erhalten rund 14,7 Millionen Euro. Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft stellt eine jährliche Ausgleichszulage für die Bewirtschaftung von Flächen mit natur- und anderweitig bedingten Standortnachteilen zur Verfügung. Die Bewirtschaftung solcher Flächen sei besonders aufwendig und mit geringeren Erträgen verbunden.

Größere zusammenhängende benachteiligte Gebiete sind laut dem Staatsministerium das Erzgebirge, das Erzgebirgsvorland, der Nordosten Sachsens & das Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet. Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt sagte, dass die Ausgleichszahlungen eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt der sächsischen Kulturlandschaft seien.

"Betriebe, die in benachteiligten Gebieten Landwirtschaft betreiben, sind besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Eine rentable Bewirtschaftung dieser Flächen ist ohne Förderung kaum zu realisieren", sagte Sachsens Landwirtschaftsminister.

Durch Ausgleichszahlungen Arbeitsplätze sichern

Die Ausgleichszahlung trage aber auch dazu bei, Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in dem vor- und nachgelagerten Bereich zu sichern. Damit soll auch der Abwanderung aus den ländlichen Regionen entgegen gewirkt werden.

Finanziert werden die Zahlungen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER), der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) und der Sächsischen Haushaltsmittel, die durch Beschluss der Abgeordneten des Sächsischen Landtages bereitgestellt wurden.