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15,8 Millionen Euro Ausgleich für Landwirte

Wirtschaft Betriebe im Freistaat erhalten Unterstützung

Sachsen. 

Sachsen. Rund 15,8 Millionen Euro an Ausgleichszulage gehen in diesen Tagen an knapp 3.000 sächsische Landwirtschaftsbetriebe in benachteiligten Gebieten. Die Zulage aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds, der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" und aus Mitteln des sächsischen Haushalts wird jährlich im Dezember ausgezahlt. Die Flächen im benachteiligten Gebiet sind durch naturbedingte Standortnachteile gekennzeichnet und mit erhöhten Ertragsrisiken verbunden. Sie sind hochsensibel und erfordern zwingend angepasste Bewirtschaftungsformen.

Landwirtschaftliche Betriebe, die in benachteiligten Gebieten wirtschaften, sind mehrfach gefordert. Neben den bestehenden naturbedingten Nachteilen nehmen neue klimatisch bedingte Extreme infolge des Klimawandels zu und machen Anpassungsstrategien erforderlich. Die Zahlung der Ausgleichszulage soll dazu beitragen, Arbeitsplätze in der Landwirtschaft sowie im vor- und nachgelagerten Bereich zu sichern und Abwanderungen aus ländlichen Regionen entgegenzuwirken. Die seit dem Jahr 1991 bestehende Förderkulisse der Ausgleichszulage wurde im vergangenen Jahr durch eine neue Förderkulisse abgelöst, die den biophysikalischen Kriterien wie Temperatur, Trockenheit, Bodentextur und Steinigkeit, stärkere Beachtung geschenkt.

Für insgesamt 301.900 Hektar konnte in diesem Jahr die Zahlung der Ausgleichszulage bewilligt werden. Größere zusammenhängende benachteiligte Gebiete sind das Erzgebirge, das Erzgebirgsvorland, der Nordwesten Sachsens sowie das Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet.

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