175 Millionen Euro für den Schulhausbau

Investition Mittel aus Bundesprogramm wird auf fast 450 Schulen aufgeteilt

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Foto: vm/Getty Images

Die sächsischen Investitionspläne für den Schulhausbau im Programm "Brücken in die Zukunft" stehen fest: Fast 450 Schulen werden saniert. Zudem wird ein neues Förderprogramm gestartet. "Wir unterstützen die Kommunen weiter dabei, die Schulen fit zu machen, damit wir beste Lehr- und Lernbedingungen schaffen", sagte Kultusminister Christian Piwarz vergangene Woche bei der Übergabe an die Landräte und Oberbürgermeister der kreisfreien Städte. Der Bund hatte im Jahr 2017 ein insgesamt 3,5 Milliarden Euro schweres Programm zur bundesweiten Schulhausbausanierung aufgelegt. Auf Sachsen entfallen daraus rund 178 Millionen Euro. Der Sächsische Landtag hat diese Mittel noch einmal um zehn Prozent aufgestockt.

20 Millionen Euro sind noch verfügbar

Bis Ende September haben die Landkreise und Kreisfreien Städte ihre Maßnahmenpläne für die Verwendung dieser Mittel eingereicht. Die jetzt bestätigten Schulinvestitionspläne enthalten insgesamt 447 Maßnahmen mit einem Gesamtfördervolumen von mehr als 175 Millionen Euro. Die verbleibenden rund 20 Millionen Euro stehen für eventuell auftretende Mehrbedarfe zur Verfügung. Damit werde Vorsorge für die hohe Preisdynamik getroffen, die derzeit auf dem Markt für Baudienstleistungen zu beobachten ist.

"Vorbildlich, dezentral und weitgehend unbürokratisch", kommentierte Stefan Skora, der Präsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, das Schulhausbauprogramm in Sachsen. "Insbesondere weil die Kommunen vor Ort selbst entscheiden können, für welche Schulhausbauprojekte die Mittel eingesetzt werden können."