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18.000 Euro Preisgeld: Wettbewerbsstart "Medienpädagogischer Preis 2021"

wettbewerb Themenpreis für digitale Bildungsangebote & Sonderpreis "App in die Zukunft"

Sachsen. 

Sachsen. Die Sächsische Landesmedienanstalt und das Sächsische Staatsministerium für Kultus rufen Schulen, Hochschulen, Kitas, außerschulische Einrichtungen, wie Jugend- und Familienzentren, sowie medienpädagogisch aktive Initiativen, Vereine, Gruppen und Einzelpersonen aus ganz Sachsen dazu auf, sich mit ihren Medienbildungsangeboten bis zum 10. September um den Medienpädagogischen Preis zu bewerben. Mit dem Themenpreis "Medienbildung kontaktlos" sollen in diesem Jahr insbesondere digitale Medienbildungsangebote ausgezeichnet werden.

Dritter Sonderpreis soll verliehen werden

Zum dritten Mal wird der Sonderpreis "App in die Zukunft" für innovative Apps junger Sachsen mit dem Medienpädagogischen Preis ausgelobt. Bewerben können sich alle Sachsen zwischen 13 und 27 Jahren mit ihren fertigen Apps oder Ideen.Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer appelliert als Schirmherr des Preises an alle jungen Menschen in Sachsen, die sich eröffnenden Chancen digitaler Medien zu nutzen: "Seid kreativ und zeigt, welche digitalen Lösungen für Morgen ihr heute bereits im Blick habt. Corona hat auch unser aller Kommunikationsverhalten verändert.. Schon bei den letzten beiden Wettbewerben war ich beeindruckt, wie einfach und smart junge Leute alltägliche Probleme in ihrem gesellschaftlichen Umfeld lösen. Ich zähle deshalb auch in diesem Jahr auf viele kluge und innovative Ideen Made in Saxony."

Projekte sollen bis September abgeschlossen sein

Mit dem Medienpädagogischen Preis möchten die Ausrichter herausragende sächsische Projekte, Formate und Methoden wissensvermittelnder oder aktiver Medienarbeit prämieren und einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Eingereicht werden können daher in diesem Jahr - neben handlungsorientierten Projekten - auch kurze Formate mit einem wissensvermittelnden oder anwendungsbezogenen Fokus, wie Workshops, Diskussionsangebote oder Beratungen. Entscheidend ist, dass medienbildungsbezogene Themen, wie beispielsweise das Erkennen von Falschinformationen, und Medienkompetenzen, wie die Informations- und Nachrichtenkompetenz, für die jeweilige Zielgruppe aufbereitet und gefördert werden. Die Medienbildungsangebote sollten im Jahr 2020 entstanden oder in diesem Jahr bis zum Bewerbungsende abgeschlossen sein.

Bildung und Kultur haben durch die Pandemie stark gelitten

Aufgrund der Pandemie werden vor allem digitale Medienbildungsangebote in der Schule, Kita, Jugendarbeit oder Erwachsenenbildung nachgefragt und umgesetzt. Für diese gibt es mit "Medienbildung kontaktlos!" einen gesonderten Themenpreis, der gelungene digitale Vermittlungsformate prämiert. "Die SLM wollte auch 2021 nicht auf den Medienpädagogischen Förderpreis verzichten. Insbesondere die Bereiche Bildung und Kultur haben unter den Kontakteinschränkungen gelitten und mussten über längere Zeit schließen oder neue Methoden und Zugangswege zu ihren Zielgruppen entwickeln. Diejenigen medienpädagogisch Aktiven, die ihre Bildungsangebote an diese Herausforderungen angepasst haben, möchten wir für ihr Engagement auszeichnen und ihnen eine Bühne geben", so Prof. Dr. Markus Heinker, Präsident des Medienrates der SLM.

Spannende Preise für insgesamt 18.000 Euro

Auf die Bewerber warten neun Preise in fünf Kategorien mit insgesamt 18.000 Euro Preisgeldern. Bewerbungsschluss ist am 10. September. Die besten eingereichten Medienbildungsangebote und Apps werden im Dezember in Dresden öffentlich prämiert. Die Bewerbungsformulare und weitere Informationen zum Wettbewerb stehen unter: www.slm-online.de.



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