20.000 mehr Beschäftigte im dritten Quartal

Statistik Insgesamt sind über 2 Millionen Sachsen ohne Job

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Foto: Thomas Schmotz

Im dritten Quartal 2017 stieg die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen im Vergleich zum Vorjahresquartal um ein Prozent beziehungsweise reichlich 20.000 Personen auf insgesamt 2,068 Millionen. Laut statistischem Landesamt ist das der höchste Wert seit Beginn der Ermittlung von Quartalsergebnissen im Jahr 2008.

Entwicklung bei Dienstleistern positiv

Damit stand auch aktuell einem deutlichen Anstieg der Zahl der Arbeitnehmer ohne marginal Beschäftigte ein weiterer Abbau bei der marginalen Beschäftigung gegenüber. Außerdem ging die Zahl der Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen um 0,7 Prozent zurück. Die positiven Impulse bei der Entwicklung der Erwerbstätigkeit kamen vorwiegend aus dem gesamten Dienstleistungssektor, in dem sich die Zahl der erwerbstätigen Personen um 1,3 Prozent erhöhte.

Innerhalb dieses Sektors gab es mit einem Plus von 1,6 Prozent beziehungsweise rund 10.000 Erwerbstätigen den größten Zuwachs im Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit. Ihm folgten der Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation sowie der Bereich Grundstücks- und Wohnungswesen, Finanz- und Unternehmensdienstleister mit einem jeweiligen Zuwachs um rund 5.000 Personen.

Im Produzierenden Gewerbe erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl im Vergleich zu 2016 nur um 0,2 Prozent. Im Gegensatz dazu verbuchte die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei einen Rückgang der Erwerbstätigen um fast zwei Prozent.



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