20 Jahre "In aller Freundschaft" mit großem Fantag gefeiert

Event Schauspieler stehen Rede und Antwort

Gruppenfoto mit fast allen Schauspieler. Foto: Maik Bohn

Leipzig. Genau 10.00 Uhr öffneten sich die Pforten für den großen Fantag der Kultserie des MDR "In aller Freundschaft" am gestrigen Samstag.

Schon weit vor Beginn dieses Fanfestes bildeten sich große Schlangen vor dem Gebäude der "Sachsenklinik". 500 Fans hatten bei einem Gewinnspiel die begehrten Tickets gewonnen und waren gespannt darauf, was ihnen den ganzen Tag über geboten wird.

Grüner Teppich mit den Stars

Gegen 12.30 Uhr rollten die Schauspieler an, standesgemäß in einen Rettungswagen (RTW) und fuhren an den grünen Teppich. Genau fünf mal hielt der RTW vor dem Haus und brachte die Stars der Kultserie zu ihren Fans. Das Medieninteresse war groß. Zahlreiche Kamerateams und Fotografen waren vor Ort, um über das Medienereignis zu berichten. Der MDR übertrug zudem mehrere Live - Schaltungen zum Jubiläumstag.

20 Jahre ist eine lange Zeit und es ist heutzutage nicht einfach sich mit einem Medienprodukt wie dieser Serie zu behaupten. Doch in aller Freundschaft hat das geschafft. Die Einschaltquoten sind hervorragend, während jedes Jahr mehr Fans hinzukommen.

"Nicht von Anfang an war die Serie so erfolgreich aber sie entwickelte sich immer weiter, sie zeigt den Menschen die hier Leben, ein Stück Sachsen und das macht die Serie so erfolgreich.", so die MDR Intendantin Prof. Dr. Karola Wille.

Hautnah hinter den Kulissen

Die Fans hatten an diesem Tag Zeit sich den Drehort per Studioführung anzuschauen. An verschiedensten Autogrammpoints gab es die Möglichkeit die Idole zu treffen, Fotos zu machen und mit den Schauspielern ins Gespräch zu kommen. Zwei Fans gewannen sogar eine Drehszene in der berühmten "Sachsenklinik". Am Set wurden sie gefilmt und fotografiert und standen für einen kurzem Moment im Mittelpunkt. Zudem konnten Fans dabei zuschauen wie Patienten für ihre Szenen geschminkt und wie unter fast realitätsnahen Bedingungen Op-Szenen gedreht werden.

Der Serienarzt Dr. Rolf Kaminski, gespielt von Udo Schenk, antwortete auf die Frage, wie er sich im wahren Leben als Patient verhalten würde: "Genau wie alle Anderen. Man hat Respekt, ein bisschen Angst und hofft auf gute Diagnosen".

Schauspieler Julian Weigend spielte in "Die Wanderhure" einen Bösewicht und jetzt einen TV Arzt. Ist das machbar? Der sympathische Österreicher antwortete: "Es ist halt unser Beruf und das können wir."

Finale

Als Überraschung des Tages gab es noch für einige Besucher die Exklusivpremiere des Spielfilms "In aller Freundschaft - Zwei Herzen", welcher am 26.10.2018 um 20.15 Uhr auf ARD gezeigt wird. Und auch die Kultserie ist am 23.10.2018 um 20.15 Uhr im Ersten wieder zu sehen.