25 Millionen Euro für Plauen

Förderung Spitzenstadt wird Städtebau-Modellkommune für den Bund

Berlin. 

Berlin. 25 Millionen Euro Bundesmittel für Plauen: Die Spitzenstadt wird eine von vier Modellkommunen für den Städtebau der Zukunft deutschlandweit. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen. Die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas und die Stadt Plauen hatten sich beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat um den Zuschlag beworben. Mit der Millionenförderung sollen beispielhaft Modernisierungs- und Anpassungsstrategien entwickelt werden, die ein Nebeneinander von Sport, Wohnen, Freizeit und Gewerbe, Infrastruktur für neue Mobilitätsformen und klimagerechten Umbau ermöglichen. Die Mittel stehen stufenweise bis 2025 zur Verfügung. Dieselbe Summe wird vom Freistaat Sachsen bereitgestellt. Ein Eigenanteil der Stadt ist nicht vorgesehen.

Plauen will sein Potenzial nutzen

Yvonne Magwas erläutert: "Mit den Finanzmitteln wird Plauen Qualitätsprojekte umsetzen, die wegweisend für das gesamte Land sein werden. Trotz schrumpfender Bevölkerung verfügt die Stadt über ein enormes Potenzial. Das wollen wir aktivieren und wieder mehr Menschen anziehen." Die Bundestagsabgeordnete glaubt: "Was in Plauen entsteht, wird positive Impulse für das ganze Vogtland haben. Unsere Heimat wird gestärkt." Steffen Zenner, Bürgermeister für Kultur, Bildung, Soziales und Sport der Stadt Plauen und federführender Projektleiter: "Als Modellkommune können wir Projekte, wie beispielsweise die Umgestaltung der Elsteraue voranbringen oder die Ostvorstadt attraktiver gestalten." Details zur Förderung werden in Kürze in einer Pressekonferenz bekanntgegeben.