668.000 Euro für die Regionalentwicklung

Subventionen Kultur als Standortfaktor: Freistaat plant ein neues Netzwerk

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Das Göhrener Viadukt nahe Wechselburg. Foto: Andrea Funke

Dresden. Das sächsische Innenministerium hat die Förderliste für Projekte der Regionalentwicklung im Jahr 2018 in Höhe von 668.000 Euro bestätigt. Mit Mitteln aus der Förderrichtlinie Regionalentwicklung (FR-Regio) können verschiedene Ziele regionaler Initiativen unterstützt werden. Dazu gehören beispielsweise der Grüne Ring Leipzig mit einem Tourismus-Konzept, der Landkreis Bautzen mit einem Vorhaben zur Besiedelung, die Erlebnisregion Dresden sowie der Landkreis Meißen mit einem Radverkehrskonzept.

Mittelsachsen profitiert auch

Für den Landkreis Mittelsachsen ist ebenfalls ein Projekt geplant: Ausgehend vom Kulturlandschaftsprojekt Mittelsachsen soll ein Konzept zu einem Netzwerk namens "Regionalentwicklung durch Kultur als Standortfaktor zur Entwicklung der Region" erarbeitet werden. Ziel ist eine Plattform für die Vernetzung verschiedener Akteure aus der Region.

"Wir stärken unsere Gemeinden und setzen weiter auf die interkommunale Zusammenarbeit", sagte Innenminister Roland Wöller. Der Freistaat sei 1997 mit der Einführung der Regionalförderung Vorreiter in Deutschland gewesen. Sehenswerte Ergebnisse gebe es an mehreren Stellen, wie etwa beim Wurzener Land oder dem Oberzentralen Städteverbund Bautzen-Görlitz-Hoyerswerda.

Anträge können eingereicht werden

Landkreise und kreisfreie Städte können mit Hilfe des Förderprojekts zu Kooperationen zusammenfinden, diese voran treiben und neue Projekte beginnen. "Die Regionalförderung ist ein zukunftsfähiges Modell für die interkommunale Zusammenarbeit", so der Minister.

Mit der Richtlinie können Projekte zu 60 Prozent gefördert werden, die maximale Förderhöhe liegt bei 75 Prozent der Ausgaben. Gemeinden, Landkreise und Zweckverbände können ihre Anträge bei den Regionalen Planungsverbänden einreichen. Das Bewilligungsverfahren wird dann durch die Landesdirektion Sachsen durchgeführt.