Abgeordneten-Besuch in der Baumschule

Entwicklung Ländlicher Raum soll auch in und um Freiberg gefördert werden

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Steve Johannes Ittershagen (l.) gemeinsam mit weiteren Abgeordneten zu Besuch in der Baumschule Freiberg. Foto: Büro Ittershagen

Freiberg. Gemeinsam mit weiteren Abgeordneten des Arbeitskreises "Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft" der CDU-Fraktion des sächsischen Landtages besuchte der Freiberger Abgeordnete Steve Johannes Ittershagen kürzlich die Baumschule Freiberg. Die Politiker suchten dabei das Gespräch mit Sabine Limbach von der Geschäftsführung der Baumschule, aber auch mit Wolfgang Müller, Geschäftsführer des Landesverbandes Sachsen im Bund der Baumschulen.

Die Situation ist kompliziert

Die wirtschaftliche Lage ist, trotz hoher Qualität der Produkte, sehr angespannt, führte Müller dabei aus. Gründe dafür seien vor allem ein starker Preisdruck des Handels, ein in vielen Bereichen gesättigter Markt sowie zahlreiche Mitbewerber aus dem Ausland. Zwar gibt es seit Jahren in Sachsen eine Pflanzenbörse, an der sich alle Betriebe beteiligen und ihre Produkte austauschen, womit auch die Produkte vor Ort verkauft werden können.

Trotzdem müssen sich viele Betriebe mit Dienstleistungen ein zusätzliches Standbein schaffen, um zu überleben. "Ich bin überzeugt, dass die Wertigkeit der Pflanzen und Gehölze aus den hiesigen Baumschulen oftmals unterschätzt wird", äußerte sich Ittershagen. "Die Verbraucher sollten die heimischen Produkte wieder stärker wertschätzen." Denn auch hier gelte: Wer billig kauft, kauft bekanntlich zweimal.