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Sachsen

Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht erwogen

Corona Kultusminister Piwarz fordert Diskussion

Dresden. 

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) erwägt, für die Zeit nach den Herbstferien die Maskenpflicht im Schulunterricht abzuschaffen. Während bei einer Inzidenz ab 35 im Schulgebäude eine Maske getragen werden müsste, sollte sie am Platz und im Unterricht nicht mehr nötig sein, teilte das Ministerium am Freitag mit. Zuvor hatten mehrere Medien übereinstimmend von den Plänen berichtet. Eine Entscheidung des Kabinetts steht aber noch aus.

"Wir müssen die Abschaffung der Maskenpflicht ernsthaft diskutieren. Kaum eine Bevölkerungsgruppe muss am Tag so lange Maske tragen wie die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen. Wir dürfen von Kindern und Jugendlichen nicht mehr abverlangen als von Erwachsenen", erklärte Piwarz. An der Testpflicht werde man aber festhalten. Nach den Herbstferien soll in der ersten Woche wieder drei Mal wöchentlich getestet werden.

Die CDU-Fraktion im Landtag begrüßte die Pläne. Masken im Unterricht seien lange Zeit notwendig gewesen, um die Ausbreitung der Pandemie zu stoppen, sagte ihr Bildungsexperte Holger Gasse. "Aber die Erfahrung nach den Sommerferien hat gezeigt, dass das Test-System an den Schulen vollkommen ausreicht." Auch andere Bundesländer gingen diesen Weg.