Arbeitsvolumen sinkt weiter

Statistik Längste Arbeitzeit weiterhin im Baugewerbe zu verzeichnen

Die Pro-Kopf-Arbeitszeit ist in Sachsen seit 2010 um drei Prozent zurückgegangen, gleichzeitig hat sich die Anzahl der Erwerbstätigen um reichlich vier Prozent gesteigert. Das geht aus einer Analyse des Statistischen Landesamtes hervor. Hauptursache für das geringer gewordene Arbeitsvolumen sei der deutliche Anstieg von Teilzeitbeschäftigung. Weitere Einflussfaktoren sind zum Beispiel der Umfang von Nebenbeschäftigung, die Zahl der Arbeitstage sowie Ausfallzeiten durch Krankheit. Im vergangenen Jahr betrug das durchschnittliche Arbeitspensum eines Erwerbstätigen in Sachsen 1.417 Stunden und blieb im Vergleich zu 2016 unverändert.

In diesen Branchen wird am meisten gearbeitet

2017 war erneut das Baugewerbe mit 1.634 Stunden die Branche mit der längsten Pro-Kopf-Arbeitszeit. Im Gegensatz dazu fiel die durchschnittliche Arbeitszeit im Bereich Grundstücks- und Wohnungswesen, Finanz- und Unternehmensdienstleister mit 1.360 Stunden am niedrigsten aus. Unmittelbar danach folgten die Bereiche Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Von den 2,06 Millionen Erwerbstätigen, die 2017 ihren Arbeitsplatz in Sachsen hatten, wurden insgesamt 2,91 Milliarden Arbeitsstunden erbracht. Damit erhöhte sich das Arbeitsvolumen um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.