Ausbildung: Jeder zehnte Vertrag wird aufgelöst

Ausbildung Dennoch keine erhöhten Abbrecherzahlen in Sachsen

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Der aktuelle Ausbildungsmarkt birgt neue Herausforderungen für Betriebe. Unternehmen müssen sich attraktiv aufstellen, um potenzielle Azubis auf sich aufmerksam zu machen - und vor allem auch zu halten. Denn die hohe Nachfrage nach Auszubildenden hat noch weitere Effekte für den Markt: So ist laut Bildungsbericht 2018 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das veränderte Verhältnis von Angebot und Nachfrage auch dafür verantwortlich, dass sich in diesem Jahr die Quote der Ausbildungsabbrecher auf einem Höchstniveau befindet.

Zahlen bleiben konstant

In Chemnitz lasse sich allerdings keine Trendwende bei den Vertragslösungen feststellen, informiert die Industrie- und Handelskammer. Die sogenannte Lösungsquote der IHK pendelt in den letzten Jahren konstant zwischen 11 und 12 Prozent. Die im Bildungsbericht aufgezeigten Trends für unterschiedliche "Abbrecherquoten" in den einzelnen Branchen lassen sich hingegen bestätigen. Im Handel beträgt die Quote mit Stand 30. September 2018 bereits rund 17 Prozent. Im Hotel- und Gaststättengewerbe, das auch im Bildungsbericht die (negative) Topplatzierung belegt, vermeldet die IHK Chemnitz im Vergleich dazu ganze 38 Prozent gelöste Verträge.