Ausschuss soll Breitbandausbau koordinieren

Digitalisierung Teilnehmer trafen sich gestern erstmals in Dresden

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Foto: fatesun/Getty Images/iStockphoto

Dresden. Um den Breitbandausbau im Freistaat künftig besser koordinieren zu können, ist in Dresden am Mittwoch ein Ausschuss gegründet worden. Das neue Organ soll die Landkreise bei Koordinierungs- und Steuerungsaufgaben beim Breitbandausbau noch stärker unterstützen. Aufgabe des Ausschusses soll zum einen der laufende Fördervollzug, aber auch das Monitoring der gerade umzusetzenden Bauvorhaben sein.

Eingeladen zu der gestrigen Sitzung hatte der Sächsische Landkreistag. Die Teilnehmer waren sowohl Vertreter der Landkreise, des Sächsischen Landkreistages und des Sächsischen Städte- und Gemeindetages. Auch der Projektträger, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das Sächsische Breitbandkompetenzzentrum und das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr waren mit dabei.

Staatssekretär Stefan Brangs, der gleichzeitig auch Beauftragter der Staatsregierung für Digitales ist, nannte den Breitbandausbau in einer Pressemitteilung ein sehr wichtiges Instrument für die Digitalisierung, bei dem hoher Abstimmungsbedarf zwischen Kommunen und Freistaat bestehe. "Es ist das gemeinsame Interesse aller Partner, die Ausbauziele zu erreichen, um den Freistaat zukunftsfest zu machen." sagte Brangs weiter. Er sei sich sicher, dass auch mit Hilfe des neuen Ausschusses die Herausforderungen gemeistert werden könnten.