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Auto brennt in Leipzig komplett aus

Blaulicht Vor Ort ist ein nur ein mysteriöses Bekennerschreiben aufgetaucht

Leipzig. 

Leipzig. Ein PKW der Marke Citroen brannte in Leipzig in der Nacht zum heutigen Samstag komplett aus. Nun ermittelt die Kriminalpolizei. Nach der offiziellen Alarmierung über einen Autobrand an der Ecke Hans-Poeche-/Chopinstraße war im linken Internetportal "Indymedia" ein Bekennerschreiben aufgetaucht.

"Feurige Grüße aus Leipzig an die Rigaer 94", lautete dort um 1:40 Uhr die Botschaft. In der anonymen Erklärung heißt es: "Als Vorgeschmack auf den anstehenden, erneuten Angriff auf die Rigaer 94 haben wir in Leipzig ein Auto der Schweine von Casa Immobilien in Flammen gesetzt." Das sei die letzte Warnung an den Berliner Senat. Weiter geht der Wortlaut: "...zwingt uns nicht nach Berlin kommen zu müssen. Dabei werdet ihr nur verlieren. Wenn ihr die Rigaer anrührt brennt die Stadt!"

Rigaer Straße Berlin: Brandschutzgutachter soll kommen

Gemeint ist das Wohnhaus mit der Nummer 94 im Berliner Stadtteil Friedrichshain. Es wurde Anfang der 1990er Jahre besetzt und zum Wohnprojekt gemacht. Aktuell geht es demnach darum, dass das angeblich unter anderem mit Stahltüren gegen unerwünschtes Betreten gesicherte Gebäude - so durch die Polizei - von einem Brandschutzgutachter untersucht werden soll. Dagegen oponieren die Bewohner. Räumungen und Durchsuchungen des Objekts wurden in der Vergangenheit immer wieder von Protesten der Berliner autonomen Bewegung umsäumt.

Wie die Leipziger Polizei mitteilte, wurde der zerstörte Citroen am frühen Samstagmorgen mittels Brandbeschleuniger im vorderen Bereich angesteckt.



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