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Bauernprotest vor Aldi-Lager in Wilsdruff: "Aktiv gegen Dumpingpreise"

Aktion Besonderer Schutz regionaler Erzeugnisse gefordert

Wilsdruff. 

Wilsdruff. Am heutigen Montagmorgen fand ab 3 Uhr eine Protestaktion von Landwirten vor dem Lager des Lebensmitteldiscounters Aldi statt. Gut sichtbar parkten die Bauern zahlreiche Traktoren an der Einfahrt des Logistikzentrums. Mit der Aktion zeigten die Landwirte, dass ihre Proteste gegen die Preispolitik der großen Lebensmittelhändler noch nicht beendet sind und weitere Aktionen folgen werden. Die Proteste waren Teil weiterer Proteste in anderen Bundesländern.

In der zweiten Corona-Welle stehen viele Landwirtschaftsbetriebe wieder vor einem Problem. Im April und Mai waren alle systemrelevanten Berufe hoch angesehen und die Gesellschaft auch wieder positiv auf ihre Landwirte gestimmt. Doch die Lebensmittel-Einzelhändler drücken weiterhin die Preise. "Land schafft Verbindung Deutschland" tritt nun in Gespräche mit dem Lebensmittel-Einzelhandel. Deshalb meldete "Land schafft Verbindung Sachsen e.V." für heute von 3 bis 7 Uhr eine Kundgebung am Zentrallager des ALDI-Konzerns an, um den Konzernen eine klare Botschaft zu senden:

"Die Regale sind auch dank der Landwirte, Spediteure und Verarbeiter voll!"

"Wir stellen uns aktiv gegen die Schleuderpreise für hochwertige Nahrungsmittel!"

"Wir lassen unsere Betriebe nicht durch Dumpingpreise bedrohen!"

"Wir sind bereit unser aller Betriebe zu schützen, egal wo, egal wann!"

"Es gibt keine weltweit einheitlichen Produktionsstandards - Deshalb fordern wir den besonderen Schutz regionaler, deutscher Erzeugnisse!"

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