Baupreise in Sachsen steigen weiter

Wohnen Höchster Anstieg bei Dämm- und Brandschutzarbeiten

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Foto: Getty Images/iStockphoto/OlegGr

Der Traum vom eigenen Haus wird teurer. Laut Statistischem Landesamt setzt sich mit Beginn der zweiten Jahreshälfte 2017 der Anstieg der Preise für den "Neubau eines Wohngebäudes" fort. Im Vergleich zum August 2016 betrug die Erhöhung 3,8 Prozent, wobei die Preise für Rohbauarbeiten um 3,6 Prozent und die für Ausbauarbeiten um 4,0 Prozent höher ausfielen. Drastische Preissteigerungen gab es vor allem bei Erdarbeiten und Entwässerungskanalarbeiten mit jeweils 5,8 Prozent sowie Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (7,3 Prozent), Maler- und Lackierarbeiten (6,0 Prozent) und Metallbauarbeiten mit 5,9 Prozent.

Im Vergleich zu Mai 2017 gab es allerdings auch einige Preissenkungen zu verzeichnen. Die Preise von Mauerarbeiten im Ingenieurbau und bei Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden reduzierten sich um 0,4 Prozent. Bei den "Schönheitsreparaturen" konnten Tapezierarbeiten zu 0,6 Prozent geringeren Preisen beauftragt werden.