Breitbandausbau weit über Bundesschnitt

Digitalisierung Sachsen kann den größten Zuwachs vorweisen

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Region. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur im Freistaat ist 2018 einen großen Schritt vorangekommen. Laut den neuesten Zahlen aus dem Breitbandatlas der Bundesregierung konnte Sachsen zuletzt den größten Zuwachs aller Bundesländer vorweisen: Die Versorgung mit mehr als 50 Megabit pro Sekunde lag bereits Mitte 2018 hierzulande bei 70,8 Prozent. Sachsen liegt damit an der Spitze der ostdeutschen Flächenländer. Bei Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 100 Megabit pro Sekunde beträgt die Versorgung 51,7 Prozent.

Auf dem richtigen Weg

Wirtschaftsminister Martin Dulig: "Wir haben im Jahr 2018 einen großen Schritt nach vorn gemacht. Mit den derzeitigen Zahlen geben wir uns aber noch immer nicht zufrieden. Die Entwicklung zeigt jedoch, dass wir mit dem flächendeckenden Glasfaserausbau auf dem richtigen Weg sind. Insgesamt stehen 700 Millionen Euro in den kommenden beiden Jahren bereit. Kein Ausbau wird mehr an fehlenden finanziellen Mitteln scheitern. Als erstes Bundesland bietet Sachsen eine 100-Prozent-Finanzierung an. Das unterstreicht die Wichtigkeit dieses Themas." Bei der derzeit zukunftsfähigsten Technologie, dem Glasfaser-Ausbau bis mindestens ans Gebäude, liegt Sachsen inzwischen bundesweit aktuell auf dem fünften Platz und unter den bundesdeutschen Flächenländern sogar auf Platz vier.

"Allein diese Zahlen zeigen, dass Sachsen weiter ist als oft angenommen", so Martin Dulig. Der Bund bietet seit August 2018 die Möglichkeit, laufende Förderverfahren auf die Glasfasertechnologie umzuplanen. Die Mehrkosten für den Glasfaserausbau übernimmt der Bund zum üblichen Fördersatz. Der Freistaat Sachsen finanziert den restlichen Anteil. Dulig: "Für die Gemeinden, die Städte und vor allem die Landkreise gilt es daher jetzt, diese historisch einmalige Chance zu nutzen und gemeinsam mit der Staatsregierung in Richtung eines flächendeckenden Gigabitausbaus zu gehen."