Bruttoinlandsprodukt seit 1991 nahezu vervierfacht

Standortbericht Sachsen steht im Vergleich mit anderen Regionen ordentlich da

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Foto: Rico Hinkel

Am vergangenen Freitag hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft Arbeit und Verkehr die Broschüre "Standort Sachsen im Vergleich mit anderen Regionen 2018" veröffentlicht. Die Broschüre zeigt in über 100 Grafiken und Übersichten Sachsen im deutschen und europäischen Vergleich. Dargestellt werden die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, der Arbeitsmarkt, sektorale Entwicklung und regionale Struktur, Mittelstand, Forschung und Entwicklung, Verkehr und Energie, Außenwirtschaft und öffentliche Finanzen.

Arbeitslosigkeit im Freistaat sinkt

Wirtschaftsminister Martin Dulig: "Wir können stolz sein auf das, was wir bisher erreicht haben. In der Mikroelektronik, der Automobilindustrie und im Maschinenbau liefern sächsische Unternehmen Spitzenprodukte. Handwerk, Tourismus und Dienstleister bilden einen breiten Mittelstand der überregional wettbewerbsfähig ist. Eine Vielzahl weltweit agierender Unternehmen investiert in Sachsen."

Der Bericht belegt, dass die Wirtschaftskraft Sachsens von 2010 bis 2017 mit 13,8 Prozent überdurchschnittlich gewachsen ist. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner hat sich seit 1991 nahezu vervierfacht. Erzeugnisse "Made in Saxony" sind weltweit gefragt. Im Jahr 2017 hat Sachsen mit 41,3 Milliarden Euro so viele Waren exportiert, wie nie zuvor. "Ganz besonders freut mich, dass die Arbeitslosigkeit weiter stetig sinkt", so Martin Dulig. "Mit 6,7 Prozent hat die sächsische Arbeitslosenquote im Jahr 2017 den niedrigsten Stand seit Beginn ihrer Erfassung nach 1989 erreicht, im Jahr 2005 lag sie noch bei 18,3 Prozent."