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Sachsen

Corona: Keine drastischen Neuregelungen, aber Lockdown-Verlängerung

Corona-Maßnahmen Michael Kretschmer kündigt weiteres Vorgehen an

Region. 

Region. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer kündigte nach dem Treffen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am heutigen Dienstag an, dass für Sachsen im Wesentlichen die aktuell gültigen Corona-Einschränkungen bestehen bleiben werden. Eine drastische Verschärfung möchte er nicht vornehmen, da Sachsen bereits die strengsten Regelungen bundesweit habe.

"Wir werden keine Verschärfung vornehmen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Abend. Die bereits bestehende 15-Kilometer-Radius und die ebenfalls bereits seit längerem gültigen nächtlichen Ausgangsbeschränkungen werden beibehalten.

Die Lockdown, der für Sachsen aktuell bis 7. Februar angesetzt ist, wird aber wohl um mindestens eine weitere Woche verlängert werden. Bis 14. Februar sollen Kontakte weiter stark minimiert werden. In den letzten Tagen waren die Inzidenzwerte merklich gesunken.

Zahl der Neuinfektionen soll weiter gesenkt werden

Mit Blick auf die Lage in Großbritannien, wo sich die Infektionszahlen und die Inzidenz aufgrund der mutierten Variante des Virus innerhalb kürzester Zeit verzehnfacht hätten, appellierte Kretschmer an die Bevölkerung, sich in den kommenden Wochen weiterhin an die Regeln zu halten. Dann würde das Infektionsgeschehen so weit gesenkt, dass Dinge möglich gemacht werden können, auf die sich viele Menschen freuen.

Stärkeres Home-Office und Verschärfung der Maskenpflicht als Schlüssel

Um das zu erreichen, sollen im Personennahverkehr und im Supermarkt medizinische Masken getragen werden. Das müssten laut dem Sächsischen Regierungschef keine FFP2-Masken sein, aber zumindest medizinische Mundschutze, die für einige Cents pro Stück mittlerweile verfügbar wären. Ebenso sollen die sächsischen Unternehmen noch stärker als bisher schon auf Home-Office setzen. Dafür werde seitens der Politik in den nächsten Tagen ein "konkreter Handlungsrahmen" vorgegeben.