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Corona-Verstoß: Leipzig als Schwerpunkt-Gebiet der Polizei

blaulicht Beamte rund um die Uhr im Einsatz

Leipzig. 

Leipzig. In der vergangenen Woche führten Polizeibeamte der Polizeidirektion Leipzig mit Unterstützung von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Sachsen mehrere Kontrollen zur Überwachung der Einhaltung der sächsischen Corona-Schutzverordnung durch. Diese umfassten auch gemeinsame Kontrollen mit dem Ordnungs- und dem Gesundheitsamt. Dabei wurden in der gesamten Polizeidirektion insgesamt 382 Verstöße festgestellt und geahndet. Als Schwerpunktbereich ist hierbei die Stadt Leipzig zu benennen, da hier das Gros der Verstöße (215) festgestellt wurde. Die übrigen Verstöße wurden in den umliegenden Landkreisen festgestellt.

Der Schwerpunkt der Verstöße lag bei dem Fehlen triftiger Gründe zum Verlassen der häuslichen Unterkunft sowie unzulässigen Gruppenbildungen. Die Verstöße in Bezug auf den Mund-Nasen-Schutz lagen häufig bei falscher Trageweise, wo beispielsweise die Nase nicht bedeckt war.

Zusätzliche Sachbeschädigung und Drogen

Zum anderen erhielten Polizeibeamte beispielsweise am vergangenen Freitagabend gegen 20.25 Uhr die Mitteilung, dass sich im Bereich der Käthe-Kollwitz-Straße in Leipzig mehrere Jugendliche auf dem Dach eines Supermarktes aufhalten sollen. Die Einsatzkräfte stellten 14 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren fest, die zusammen feierten. Sie erstatteten gegen die Betroffenen Bußgeldanzeigen wegen der Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung. Auf dem Parkdeck stellten die Beamten mehrere frische Graffiti fest. An den Händen eines 16-Jährigen befanden sich Anhaftungen der gesprühten Farbe. Zudem fanden die Beamten in seinen Sachen eine geringe Menge Cannabis. Gegen den Jugendlichen wird wegen Sachbeschädigung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.