Coronahilfe für von Kurzarbeit betroffene Ausbildungsbetriebe

Corona Zuschuss zu Ausbildungsvergütung

Dresden. 

Dresden. Sächsische Ausbildungsbetriebe, die aufgrund der Corona-Situation von Kurzarbeit betroffen sind und nicht mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen, werden mit einem Zuschuss zur Ausbildungsvergütung unterstützt. Der einmalige Zuschuss wird in Höhe des individuellen Ausbildungsentgeltes für sechs Wochen bis zum Zeitpunkt des Anspruchs auf Kurzarbeitergeld gewährt. Begünstigt werden Ausbildungsverhältnisse in Berufen nach Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung für die Kurzarbeit bewilligt worden ist.

Die Förderanträge können ab dem 27. April bei den zuständigen Stellen, wie der Handwerks-, Industrie- und Handelskammer oder dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, eingereicht werden..

"Wir wollen sowohl unsere Auszubildenden vor Entlassungen schützen, als auch Ausbildungsbetriebe unterstützen und diejenigen schnell von den Lohnkosten für ihre Azubis entlasten, die von Kurzarbeit betroffen sind", erklärt Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig. "Der Zuschuss wird vielen Unternehmen helfen, ihre Ausbildungsplätze in der aktuellen Krise zu sichern und Ausbildungsabbrüche zu verhindern. Der Fachkräftenachwuchs ist unsere wirtschaftliche Zukunft. Wir brauchen gut ausgebildete Menschen dringend, wenn unsere Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder hochgefahren wird."