Cyber-Sicherheit: Sachsen und Bund kooperieren

Zusammenarbeit Diesjähriger Bericht zeigt neue Bedrohungslage

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Die Bedrohung der Informationssicherheit ist auch für die öffentliche Verwaltung real. Foto: Rico Hinkel

Dresden. Der diesjährige Bericht zur Lage der IT-Sicherheit skizziert eine neue Qualität der Bedrohungslage. Der Freistaat Sachsen und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wollen deshalb im Bereich der Cyber-Sicherheit künftig noch stärker zusammenarbeiten. BSI-Präsident Arne Schönbohm: "Als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde bauen wir unsere Kooperation mit den Bundesländern ganz bewusst weiter aus und stellen dabei die im Bund bewährten Dienstleistungen, das Know-how und die Produkte des BSI den Ländern gezielt zur Verfügung." Der sächsische Amtschef Thomas Popp ergänzte: "Die Bedrohung der Informationssicherheit ist auch für die öffentliche Verwaltung sehr real. Cyber-Kriminalität macht nicht halt an Ländergrenzen. Deshalb ist eine enge Vernetzung zwischen Bund und Ländern absolut notwendig."

Mit der Kooperation kommt das BSI seinem gesetzlichen Auftrag zur Beratung und Unterstützung der Bundesländer nach. Neben einem gegenseitigen Austausch der Mitarbeiter im Rahmen von Hospitationen soll eine leistungsfähige Cyber-Abwehr im Bereich der Detektion und der Reaktion aufgebaut werden. In der Aus- und Fortbildung wird Sachsen die Qualifizierungsangebote zu Themen der Cyber- und Informationssicherheit des BSI für die Länder nutzen, etwa das Übungszentrum Netzverteidigung.