Das Land der Forscher und Entwickler

Wirtschaft Überdurchschnittliches Innovationsverhalten bei sächsischen Unternehmen

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Foto: Rico Hinkel

Beim Innovationsverhalten erzielt die sächsische Wirtschaft Werte, die über dem bundesdeutschen Durchschnitt liegen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung hervor, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung im Auftrag des sächsischen Wirtschaftsministeriums durchgeführt hat. Auf Basis des sogenannten Mannheimer Innovationspanels wurden fast 7.100 sächsische Unternehmen mit mindestens fünf Beschäftigten zu ihrem Innovationsverhalten befragt.

Investitionen in Forschung und Entwicklung

Dabei überzeugte die sächsische Wirtschaft mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Unternehmen mit kontinuierlichen Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung. In Sachsen sind 13,1 Prozent der Unternehmen aktiv, bundesweit 10,7 Prozent. Schrittmacher dieser Entwicklung sind die kleinen und mittleren Unternehmen.

"Innovationen sind Investitionen in die Zukunft", sagt Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und ermutigt die Wirtschaft im Freistaat, auch weiter auf Innovationen zu setzen: "Innovationen haben positive Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg, die Exportaktivitäten und die Produktivität."

Freistaat auch bei Neuheiten überdurchschnittlich

Auch bei den Marktneuheiten schneidet Sachsen mit 8,8 Prozent überdurchschnittlich ab (gesamtdeutscher Durchschnitt: 8,2 Prozent). Marktneuheiten sind merklich verbesserte Produkte oder Dienstleistungen, die von den Unternehmen als erste Anbieter auf dem Markt eingeführt werden. Dulig: "Die Erfolge sind vor allem der Kreativität und der Beharrlichkeit der Menschen in unseren sächsischen Unternehmen zu verdanken. Der Anteil der innovationsaktiven Unternehmen in Sachsen, die eine öffentliche Innovationsförderung erhalten haben, lag im Referenzzeitraum 2014 bis 2016 bei 35 Prozent, das heißt 19 Prozentpunkte über dem bundesdeutschen Durchschnitt."