Der Renndienstag war ein westsächsischer Feiertag

MOTORSPORT Mehrere Heimsiege bei der IDM auf dem Sachsenring

Sachsenring. 

Sachsenring. Jonas Folger heißt erwartungsgemäß der große Sieger des Comebacks der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft auf dem Sachsenring. Am ungewöhnlichen Renn-Dienstag (ein anderer Termin war nicht möglich) gewann der Ex-MotoGP-Pilot, der 2017 hier sensationell Zweiter hinter dem Serienweltmeister Marc Marquez aus Spanien wurde, beide Rennen der IDM-Top-Klasse Superbike 1000. Die weiteren Podestplätze gingen im ersten Lauf an Florian Alt und den Schweizer Dominic Schmitter sowie im zweiten an den Ukrainer Ilya Mikhalchik und dessen russischen Teamkollegen VladimirLeonov.

 

Heimsiege für Max Enderlein und Paul Fröde

 

Ebenso gewann in der Klasse IDM Supersport 600 der Hohenstein-Ernstthaler Max Enderlein bei seinem Heimspiel beide Läufe. In den gleichen Rennen, allerdings in der seriennäheren und daher etwas leistungsschwächeren Klasse IDM Superstock 600, belegte Paul Fröde zunächst den zweiten Rang, um danach seinen ersten IDM-Sieg perfekt zu machen. Moritz Jenkner, der dritte Karl-May-Städter im Bunde, setzt in diesem Jahr eigentlich aus, absolvierte bei seinem Heimrennen jedoch einen Gaststart. Auch er stand zwei Mal auf dem Podest, und zwar einmal als Dritter und einmal als Zweiter. Der Klassenneuling Valentin Frühauf aus Fraureuth wurde einmal Achter und einmal Neunter.

 

Westsächsische Siege auch in den Nachwuchsklassen

 

In der Klasse IDM Supersport 300 mischten ebenfalls vier Westsachsen mit - genauer gesagt drei Westsachsen und eine Westsächsin. Nachdem Marvin Siebdrath aus Wildenfels den ersten Lauf gewinnen konnte, blieb auch hierbei ein Siegerpokal in der Region. Im zweiten Rennen musste er sich nach einem kleinen Zwischenfall mit Rang 14 begnügen.

Mit den Plätzen zehn und sechs lieferte auch Toni Erhard aus Schwarzenberg ordentliche Ergebnisse ab. Zudem wurde der Oberlungwitzer Maximilian Kappler bei seinem IDM-Gaststart einmal 15. und einmal Letzter. Lucy Michel aus Elterlein debütierte als Ersatzfahrerin für die verletzte Zwickauerin Sarah Heide in der IDM Supersport 300 und schlug sich mit den Plätzen 26 und 24 im 36 Fahrer umfassenden Feld gleich recht ordentlich.

Beim Debüt des Northern Talent Cups, der als Talentschmiede für die Moto3-Weltmeisterschaft ins Leben gerufen wurde, ging Freddie Heinrich aus Lunzenau als erster Rennsieger in die Geschichte ein. Im zweiten Lauf stand er als Dritter erneut auf dem Podest. Dustin Schneider aus Adorf wurde einmal Elfter und einmal 14.