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Deutsche GT-Meisterschaft begann zweite Saisonhälfte

MOTORSPORT ADAC GT Masters kommt Anfang Oktober zum Sachsenring

Lausitzring. Zur vierten von fünf Veranstaltungen des ADAC GT Masters 2021 bzw. der seit diesem Jahr gleichzeitig offiziellen Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft versammelte sich die "Liga der Supersportwagen" an diesem Wochenende auf dem DEKRA Lausitzring. Wie immer standen für das gleichnamige Aushängeschild der GT-Rennserie zwei Rennen über eine Stunde mit Fahrerwechsel auf dem Programm, sodass nach dem ersten am späten Samstagnachmittag quasi die "Herbstmeister" gekürt wurden. Mit dem Rennsieg kürten sich der Schweizer Ricardo Feller und sein Partner Christopher Mies aus Heiligenhaus in einem Audi R8 LMS GT3 vom Team Montaplast by Land Motorsport zu diesen. Zweite wurden Luca Stolz aus Brachbach und der in Monaco lebende Maro Engel in einem Mercedes-AMG GT3 EVO vom Team Toksport WRT, gefolgt vom Italiener Mirko Bortolotti und Albert Costa Balboa aus Spanien in einem Lamborghini Huracan GT3 E vom GRT Grasser Racing Team.

Das zweite Rennen am Sonntag gewannen der Pole Igor Jakob Walilko an seinem 24. Geburtstag und der Franzose Jules Gounon vom Team Zakspeed Mobil Krankenkasse Racing in einem Mercedes-AMG GT3 EVO. Auf Platz zwei kamen, wie am Vortag, Luca Stolz/Maro Engel. Den Mercedes-Dreifachsieg machten der Italiener Raffaele Marciello und Maximilian Buhk aus Dassendorf vom Mann-Filter Team Landgraf - HTP/WWR perfekt.

Sachsen mit magerer Ausbeute

Der in Speyer geborene Leipziger David Jahn und Jannes Fittje aus Langenhain wurden in einem vom Team Joos Sportwagentechnik eingesetzten Porsche 911 GT3 R am Samstag Sechste und tags darauf 17.

Auf Platz elf kamen im ersten Rennen Maximilian Paul aus Dresden und Hugo Sasse aus Aschersleben mit ihrem Lamborghini Huracan GT3 Evo des Radebeuler Teams T3 Motorsport ins Ziel. Im zweiten schieden sie bereits in der ersten Runde nach einer Kollision aus.

Der waschechte Leipziger Marvin Kirchhöfer und sein diesjähriger GT-Masters-Partner Jeffrey Schmidt aus der Schweiz sahen in der ihnen vom Team Callaway Competition anvertrauten Corvette C7 GT3-R in beiden Läufen keine Zielflagge, im zweiten nachdem ihr Auto in Flammen aufging.

Ebenso schieden im ersten Rennen die beiden Österreicher Simon Reicher und Norbert Siedler aus. Sie pilotieren ein Audi R8 LMS GT3 vom Team Yaco Racing, dem Ex-Team von Uwe Geipel, für das der Plauener mit seiner Mannschaft nach wie vor arbeitet. Am Rennsonntag wurden sie 22.

Podestplatz für Dominik Fugel

In der ADAC TCR Germany hatte Westsachsen mit den Chemnitzer Brüdern Dominik und Marcel Fugel sowie Gaststarter Christopher Röhner aus Mülsen ausnahmsweise drei Eisen im Feuer. Alle drei pilotierten im Team Honda ADAC Sachsen einen Honda Civic FK7 TCR. Am ersten Renntag in der Lausitz war Marcel Fugel als Fünftplatzierter der Beste des Dreigestirns und der Neuling Christopher Röhner wurde unmittelbar vor Dominik Fugel Siebenter.

Am Sonntag rehabilitierte sich Dominik Fugel mit Rang drei. Sein jüngerer Bruder Marcel wurde erneut Fünfter und Christopher Röhner schlug sich mit Platz zehn wieder wacker.

Das nächste ADAC-GT-Masters-Wochenende findet vom 1. bis 3. Oktober auf dem Sachsenring statt.