Die Gefahr aus dem Netz

Cyberkriminalität Neue Veranstaltungsreihe für Unternehmen von Kammern und Wirtschaftsministerium

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Mit einem Klick zum Millionenschaden: Das Wirtschaftsministerium und die sächsischen Kammern klären in einer Veranstaltungsreihe über Cyberkriminalität auf. Foto: Rico Hinkel

Unerkannte Sicherheitsrisiken wie Erpressungstrojaner, Hacking sensibler Firmendaten oder Manipulation in Online-Shops führen schnell zum wirtschaftlichen Aus von Unternehmen. "Cyberkriminalität ist eine wachsende Gefahr - gerade für kleinere Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung. Risiken haben jedoch nichts mit der Unternehmensgröße zu tun", so Stefan Brangs, Beauftragter für Digitales im Freistaat.

Was muss man eigentlich beachten?

"Ein sicheres W-LAN-Netz, eine Firewall und ein Antivirenprogramm reichen heutzutage nicht mehr aus. Es geht auch um sichere Bezahlsysteme, den rechtssicheren Umgang mit Kundendaten und die effektive Nutzung von Cloud-Systemen", ergänzt Kristian Kirpal, Präsident der Industrie und Handelskammer Leipzig.

Doch wo liegen die größten Risiken? Welche Vorschriften gibt es? Wie werden Mitarbeiter am besten sensibilisiert? Diese und weitere Fragen beantworten das Wirtschaftsministerium sowie die sächsischen IHKs und HWKs in einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe für Geschäftsführer, Betriebsleiter und IT-Entscheider: "IT-Sicherheit in sächsischen KMU".

Veranstaltungen in ganz Sachsen

"Vor allem neue rechtliche Grundlagen, effektive Schutzmaßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen", so Frank Wagner, Präsident der Handwerkskammer Chemnitz. Der erste Termin zum Thema "Handel" findet am 2. November in Annaberg-Buchholz statt. Weitere Veranstaltungen in Pirna, Meißen und Borna folgen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Infos und Anmeldung unter www.smwa.sachsen.de/it-sicherheit.html.



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