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Corona-News

Die kuriosesten und lustigsten Polizei-Einsätze 2020

Blaulicht Manchmal kommt es anders, als man denkt...

1. Verdächtige Blutspritzer

Blutspritzer vor einem Mehrfamilienhaus auf dem Chemnitzer Sonnenberg sowie an den Wänden im Treppenaufgang lautete eine Erstmeldung, welche die Polizei Ende Januar erreichte. Bei der Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um Blut, sondern um Currysoße handelte. Ob die Polizisten einen Geschmackstest vornahmen, ist nicht bekannt.

2. Krimineller Osterhase

Im April wollte ein Mann in Carlsfeld Ostergeschenke verstecken. Dabei war er auf einer Wiese auf Munition gestoßen, hatte diese ausgebuddelt und letztlich seinen Fund in einem Messengerdienst gepostet. Prompt kam die Aufforderung, die Polizei zu verständigen. Gesagt, getan. Die Beamten stellten das Geschoss, in dem sich ein Brandsatz hätte befinden können, sicher. Auch wenn hier kein Schaden eintrat - Fundmunition, egal wie groß oder klein, immer am Fundort belassen und sofort die Polizei verständigen!

3. Süße Blutspur

Im Mai erreichte die Polizei abermals eine Meldung über Blutflecken in einem Treppenhaus, diesmal in Chemnitz-Altendorf. Den Kriminalfall konnte der Anrufer selbst in wenigen Minuten klären. Den gefrosteten Kirschen, die der Mann eingekauft hatte, war offenbar die Wärme nicht bekommen. Aufgetaut hatten sie ihren Saft durch den Einkaufskorb abgesondert und die vermeintliche Blutspur verursacht.

4. Kakaohaltiger Sprengstoff

Zu kleinen rötlichen Häufchen an der Treppe eines Wohnhauses in Schwarzenberg wurde die Polizei im August gerufen. Der Hausbewohner hatte dabei den Verdacht auf Sprengstoff geäußert. Beamte nahmen sich der Sache an und konnten herausfinden, dass von einem Balkon Kakaopulver heruntergefallen war. Der Verursacher rückte anschließend mit Besen und Kehrblech den Häufchen schließlich zu Leibe.

5. Geist oder optische Täuschung?

Wegen eines seit dem Vorabend auf einem Kita-Gelände schaukelnden Kindes kamen Beamte an einem Dezembermorgen in Flöha zum Einsatz. Doch bei der polizeilichen Prüfung war das Spielgerät verwaist. Dennoch konnte der Fall geklärt werden - eine Bake im Bereich des Spielplatzes erweckte aus dem Blickwinkel der Hinweisgeberin den Eindruck eines schaukelnden Kindes.

6. Ungeschickter Straftäter

Dass Diebe zuweilen überhastet vom Tatort fliehen müssen, ist nicht ungewöhnlich. Dabei kann auch schon mal etwas verloren gehen - so geschehen im August in Chemnitz-Bernsdorf. In einem Supermarkt hatte es ein junger Mann auf ein Päckchen Kaffee abgesehen. Auf der Flucht nach der Missetat verlor er jedoch sein Handy im Geschäft. Und da das eigene Smartphone meist mehr Wert ist, als in Gold aufzuwiegen, kehrte der Dieb alsbald in den Laden zurück. Für ihn gab es eine Anzeige wegen Ladendiebstahls - aber eben auch sein Telefon zurück.

7. Täter fällt nach getaner Arbeit am Tatort in Schlaf

Polizeibeamte haben es leider häufig mit teils stark alkoholisierten Personen zu tun. Solch ein jedoch besonders in Erinnerung gebliebener Fall, trug sich im September in Chemnitz-Markersdorf zu. Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses hatte in ihren vier Wänden einen Einbrecher überrascht. Doch dieser ergriff nicht die Flucht. Offenbar hatte den mit über vier Promille erheblich alkoholisierten Mann während der Tat der Schlaf übermannt. Seelenruhig lag er im Wohnzimmer und musste letztlich von den Polizisten geweckt werden. Sein Komplize, mit dem er über ein Fenster in das Haus eingestiegen war, hatte sich indes mit einem Handy und einem Navigationsgerät aus dem Staub gemacht.

Natürliches und Menschliches

1. Alter Mann in Gebüsch weckt Misstrauen

Auf einen Spielplatz in einem Halsbrücker Ortsteil wurden Polizisten im März gerufen, da sich ein älterer Mann in einem Gebüsch verstecken sollte. Dort hatte sich tatsächlich ein Mann in einem Gebüsch verborgen, denn er hatte mit seinen Enkelkindern Verstecken gespielt.

2. Suche nach einem ruhigen Plätzchen für das Geschäft

Dass übermäßiger Alkoholkonsum zu unüberlegten Handlungen führen kann, bewies sich einmal mehr im Juni in Döbeln. Zwei Männer wären über den Zaun einer städtischen Einrichtung geklettert und machen sich am Gebäude zu schaffen, lautete die Erstmeldung bei der Polizei. Letztlich stellte sich heraus, dass einer der Herren im erheblich alkoholisierten Zustand seine Notdurft verrichten wollte und dazu den Zaun überwunden hatte. Dabei war er jedoch gestürzt und hatte sich leicht verletzt. So endete die Nacht für ihn schließlich im Krankenhaus.

3. Uuuuuppppsss

Einen Randalierer, der auf ein Auto im Chemnitzer Ortsteil Reichenbrand einschlug, meldeten Anwohner im Juni. Und tatsächlich hatte ein Mann gegen ein Auto getreten. Es war jedoch sein eigenes. Im alkoholberauschten Zustand hatte er den Wagenschlüssel gesucht und ihn im Fahrzeug vermutet. Dieses bekam daraufhin seinen Unmut zu spüren. Zu Unrecht, denn der Schlüssel befand sich letztlich in der Hosentasche des Mannes.

4. Aufenthalt im Zauberwald

Wegen einer Pilzvergiftung waren im Oktober Rettungskräfte nach Jahnsdorf gerufen worden. Doch ursächlich waren nicht die klassischen Waldpilze, wie im Herbst zu vermuten. Vielmehr hatten vier Jugendliche "magische Pilze" verzehrt. Nicht ohne Folgen - das Quartett klagte unisono über Übelkeit und Erbrechen. Neben einem Krankenhausaufenthalt folgte auch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

5. Liebe vor dem ersten Blick

Geschenke vor ihrer Tür und ein anschließend vor dem Haus wartender Herr, bewegten im Dezember eine Frau in Lößnitz, die Polizei zu rufen. Zudem hatte der Mann ein Herz aus Teelichtern vor dem Haus formiert. Es stellte sich heraus, dass er die Dame auf Bildern im Internet gesehen hatte und ihr so seine Gefühle zum Ausdruck bringen wollte. Nach der persönlichen Begegnung war dann aber für beide klar, dass es keine gemeinsame Zukunft geben wird.

6. Fußball auf dem Dach

Zwei Personen mit Taschenlampen auf dem Dach eines Supermarktes im Chemnitzer Ortsteil Schloßchemnitz, die zudem an die Fenster eines benachbarten Hauses klopften, meldeten Zeugen in einer Oktobernacht der Polizei. Tatsächlich hielten sich dort zwei Personen auf, die auf dem Dach Fußball spielten und Bier tranken. Warum dies zu nachtschlafender Zeit auf dem Dach geschah, konnten die beiden nicht erklären.

Tierisches

1. In den tropischen Gefilden von Chemnitz

Einen Papagei hatte eine Frau im Januar in einem Baum in Chemnitz-Altchemnitz gesehen. Doch es war in Wirklichkeit kein tropischer Vogel. Es hatte sich eine bunt gefärbte Plastiktüte in den Ästen des Baumes verfangen.

2. Vierbeiniger Täter unterwegs

Brandgeruch aus einer Wohnung in Chemnitz-Gablenz führten im März zum Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Vor Ort stellte sich heraus, dass auf dem Herd ein Holzbrettchen, auf dem eine Schale mit Katzenfutter stand, brannte. Auch der Verursacher war in der Wohnung schnell ermittelt. Verräterische Pfotenspuren und Haare überführten den anwesenden Stubentiger. Dieser war ersichtlich auf den Herd gesprungen und hatte dabei eine der Kochplatten eingeschalten.

 



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