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Chemnitz

Digitale Weiterbildung wird gefördert

Förderung Freistaat bezuschusst Projekte in sächsischen Firmen

Das sächsische Arbeitsministerium fördert innovative Projekte zur Unterstützung des Digitalisierungsprozesses in der Aus- und Weiterbildung. Interessierte Träger sind aufgerufen, ihre Projektvorschläge bis zum 31. August bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank (SAB) einzureichen. Bis zu 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben für die Durchführung dieser Projekte können aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Landesmitteln bezuschusst werden.

Der Förderaufruf richtet sich an alle Träger, die ganz konkrete Aus- und Weiterbildungsbedarfe - insbesondere von Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigen aufgreifen - und in digitalgestützte Lernwerkzeuge zur Aus- und Weiterbildung integrieren.

"Kleine Unternehmen stoßen an ihre Grenzen"

Stefan Brangs, Staatssekretär für Arbeit und Beauftragter der Staatsregierung für Digitales: "Qualifizierte Beschäftigte und Nachwuchskräfte sind ein wesentlicher Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit sächsischer Betriebe. Wenn innovative kleine und mittlere Unternehmen in die Köpfe ihrer Mitarbeiter investieren wollen, stoßen sie jedoch mit traditionellen Weiterbildungsansätzen oftmals an ihre Grenzen. So ist beispielsweise die Teilnahme der Beschäftigten an Weiterbildungen in Form von Präsenzkursen wegen damit verbundener Fehlzeiten oftmals nicht möglich."

Zudem hofft Brangs, dass sich wieder mehr junge Menschen für die duale Ausbildung entscheiden, wenn Betriebe dafür mit digitalen Kompetenzen werben. Die genauen Förderinhalte und -bestimmungen sind unter www.sab.sachen.de einsehbar.



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