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Corona-News

Dresden: Ältere Menschen werden mehrfach Opfer von Betrug

Blaulicht Unbekannte Täter rufen bei älteren Leuten an und verlangen Geld

1. Fall

Dresden. Ein unbekannter Täter rief vergangenen Freitag gegen 15 Uhr die 84-jährige Geschädigte an und teilte ihr mit, dass ihr Sohn mit schwerer Corona-Erkrankung im Krankenhaus liegen würde. Für dringend benötigte Medikamente sollte sie 27.000,- Euro zahlen. Die Frau ließ sich auf die Sache nicht ein, beendete das Gespräch und zeigte den Fall bei der Polizei an. Ein Vermögensschaden trat somit nicht ein.

2. Fall

Ein unbekannter Täter rief vergangenen Freitag gegen 16.45 Uhr die 93-jährige Geschädigte an und teilte ihr mit, dass ihre Tochter mit schwerer Corona-Erkrankung im Krankenhaus liegen würde. Für dringend benötigte Medikamente sollte sie 27.000,- Euro zahlen. Die Frau gab zu verstehen, dass sie sofort nur 4.000,- Euro zur Verfügung hätte.

Schließlich wollte der Unbekannte diesen Geldbetrag abholen, fragte aber auch nach anderen Wertgegenständen oder Schmuck. Die Seniorin kontaktierte zwischenzeitlich ihren Enkel, der sofort zu ihr kam. Zu einer Geldübergabe kam es nicht.

3. Fall

Ein unbekannter Täter rief vergangenen Freitag 17 Uhr die 90-jährige Geschädigte an und teilte ihr mit, dass ihre Tochter mit schwerer Corona-Erkrankung im Krankenhaus liegen würde. Für dringend benötigte Medikamente sollte sie 20.000,- Euro zahlen. Ersatzweise würde man auch Schmuck oder andere Wertgegenstände annehmen. Die Frau gab zu verstehen, dass sie sofort nur 3.500,- Euro zur Verfügung hätte. Nachfolgend übergab sie diesen Geldbetrag an einen unbekannten Abholer. Als sie anschließend telefonischen Kontakt mit ihrer Tochter aufnahm, erkannte man den Betrug.

4. Fall

Ein unbekannter Täter rief vergangenen Samstag gegen 10.40 Uhr mehrfach beim 78-jährigen Geschädigten an und teilte ihm mit, dass er Bargeld in Höhe von 500.000,- Euro gewonnen habe. Um den angeblichen Gewinn einlösen zu können, sollte er jedoch zuvor als eine Art "Gebühr" Google-Play-Karten im Wert von 900 bis 1.000 Euro erwerben. Der Mann ließ sich letztendlich nicht auf die Sache ein und zeigte den Fall bei der Polizei an. Ein Vermögensschaden trat somit nicht ein.



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