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Vogtland

Dresden: Senior um fast 80.000 Euro betrogen

Blaulicht Die Täter gaben sich als Angehörige aus

Unbekannte haben am Montagnachmittag einen Dresdner (80) um fast 80.000 Euro betrogen. Zunächst gab sich eine Frau am Telefon als Tochter des 80-Jährigen aus und behauptete einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht zu haben. In der Folge übernahm eine vermeintliche Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft das Telefonat. Diese erklärte, dass die Tochter gegen eine Zahlung von zunächst 48.000 Euro aus der Haft entlassen wird. Nachdem der Senior das Geld übergeben hatte, erhöhten die Täter ihre Forderung um weiterer 30.000 Euro. Als er diese Summe ebenfalls an einen Boten übergeben hatte, rief der 80-Jährige seine Tochter an und merkte, dass er betrogen worden war.

Der Polizeidirektion Dresden wurden am gestrigen Tage weitere ähnliche Betrugsversuche bekannt. In mindestens vier Fällen riefen Unbekannte Dresdner Senioren und Seniorinnen an und gaben sich als Angehörige aus. Sie forderten zwischen 4.000 Euro und 20.000 Euro für Immobilienkäufe oder zur Regulierung von Unfallschäden. Die Angerufenen ließen sich nicht darauf ein und es kam zu keinem weiteren Vermögensschaden.

Was die Polizei rät

Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag.

Fragen Sie selbst bei ihren Verwandten nach, ob sich das im Anruf Geschilderte tatsächlich zugetragen hat.

Geben Sie am Telefon keinerlei Auskünfte zu Ihren finanziellen Verhältnissen.

Übergeben Sie fremden Personen niemals Geld.

Ziehen Sie bei Zweifeln eine Vertrauensperson hinzu und verständigen Sie die Polizei.



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