Dürrehilfen für Landwirte laufen an

Sachsen Betriebe sollen finanzielle Unterstützung erhalten

Dresden. 

Dresden. Landwirte, die durch die Dürre in diesem Jahr geschädigt wurden, sollen finanzielle Hilfe erhalten. Eine Vereinbarung darüber beschlossen Bund und Länder. Diese wurde von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und dem sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, unterzeichnet.

Hilfe für klein- und mittelständische Betriebe

Hilfen können landwirtschaftliche Betriebe erhalten, bei denen die Jahreserzeugung aus der Bodenproduktion mindestens 30 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen drei Jahre liegt und die in ihrer Existenz gefährdet sind. Ob eine Existenzgefährdung vorliegt, wird aufgrund der Liquidität des Unternehmens, den Einkünften und dem außerlandwirtschaftlichen Vermögen der Betriebsinhaber bewertet. Ausschließlich klein- und mittelständische Unternehmen können die Dürrehilfe beantragen.

Bis zu 50 Prozent des eingetretenen Schadens sollen mit staatlichen Mitteln ausgeglichen werden. Der maximale Zuschuss beträgt 500 000 Euro. In Sachsen wird derzeit von einem Gesamtbedarf von 44 Millionen Euro ausgegangen, 22 Millionen Euro davon wird der Bund bereitstellen. Das Förderverfahren in Sachsen wird in Kürze starten, hieß es in der Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft. Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wird die gestellten Anträge auf Dürrehilfen prüfen und bewilligen.