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Dulig zu Überbrückungshilfen: "Das Geld muss endlich fließen"

Corona Schnellstmögliche Auszahlung ist wichtig für die Betriebe

Die Unternehmen und Selbstständigen aus, die im November und Dezember letzten Jahres vom Lockdown Light betroffen waren, haben bis heute Abschläge und vollständige Auszahlungen in Höhe von 276 Millionen Euro erhalten. Abschließend bearbeitet wurden zirka 89 Prozent der bislang eingegangenen Anträge auf Novemberhilfe und rund 77 Prozent der Anträge auf Dezemberhilfe. Die Beantragungen sind jeweils noch bis Ende April möglich. Ausgezahlt werden die Hilfen durch die Sächsische Aufbaubank (SAB).

Dulig zeigt Verständnis für die Gastronomen, Hoteliers und Firmeninhaber

Wirtschaftsminister Martin Dulig: "Ich verstehe jeden Gastronomen, Hotelier, Friseur und Geschäftsinhaber, der die zunächst schleppende Auszahlung der Bundeshilfen kritisierte. Sachsen hat Bundwirtschaftsminister Peter Altmaier intern und auch öffentlich stets zur Eile gemahnt. Mittlerweile konnte die Sächsische Aufbaubank einen Großteil der Anträge auf November- und Dezemberhilfe vollständig auszahlen. Seit dem vergangenen Freitag sind weitere 31 Millionen Euro an die Antragsteller aus dem Freistaat geflossen." Mit Blick auf den Bearbeitungsstand von 89 bzw. 77 Prozent ergänzt Minister Dulig: "Der Staat unterstützt seine Unternehmen in nie gekanntem Ausmaß! Die SAB macht Tempo, arbeitet die vielen Anträge auch am Wochenende ab. Eine Auszahlungsquote von annähernd 100 Prozent werden wir aber zumindest vorerst nicht erreichen, weil unter anderem wöchentlich hunderte neue Anträge eingehen und die Antragsfrist erst Ende April endet."

Schnellstmögliche Auszahlung

Seit dem 10. Februar können die Anträge auf Überbrückungshilfe III gestellt werden - also für Hilfen, die jene Unternehmen erhalten, welche von der November- oder Dezemberhilfe nicht profitieren konnten. Die Abschläge fließen seit dem 15. Februar. Die sächsischen Antragsteller erhielten bislang Abschlagszahlungen in Höhe von 31 Millionen Euro. Minister Dulig weiter: "Ich erwarte vom Bundeswirtschaftsminister, dass die vollen Summen schnellstmöglich ausgezahlt werden. Gerade hier in Sachsen haben unsere kleinen und mittelgroßen Unternehmen nicht die finanziellen Polster, um noch länger allein die Kosten tragen zu können."



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