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Durchsuchung in Delitzsch fördert Waffen zu Tage

Blaulicht Beamte vermuteten Verdacht auf Verstoß gegen Kriegswaffenkontrollgesetz

Delitzsch. 

Delitzsch. Auf der Grundlage eines Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichtes Leipzig durchsuchten Beamte des Polizeiliches Terrorismus- und Extremismus- Abwehrzentrum (PTAZ) im Landeskriminalamt Sachsen am vergangenen Donnerstag, den 28. Juni, ein Kleingartengrundstück in Delitzsch.Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Leipzig wegen des Tatvorwurfs des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Zusammenhang zum Delitzscher Stadtfest?

Das Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigten, eine 33-jährige Deutsche und ein 45-jähriger Deutscher, wurde nach einem Hinweis auf den unerlaubten Besitz von Kriegswaffen sowie einer möglichen Straftat im Zusammenhang mit dem Peter & Paul-Stadtfest in Delitzsch eingeleitet und durch das PTAZ des LKA Sachsen entsprechend bearbeitet.

Waffen, Waffenteile und Munition gefunden

"Im Rahmen der Durchsuchung am 28. Juni 2022, die durch Spezialkräfte des Landeskriminalamtes unterstützt wurde, konnten keine unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallenden Gegenstände, dafür aber sonstige Waffen und Waffenteile, Munition sowie eine geringe Menge an Betäubungsmitteln aufgefunden und sichergestellt werden", teilt das Landeskriminalamt Sachsen mit.

Ermittlungen dauern an

Der Verdacht einer geplanten Straftat im Zusammenhang mit dem Stadtfest konnte nicht erhärtet werden. Ein Gefahrenüberhang, welcher Einfluss auf die Durchführung des Stadtfestes gehabt hätte, bestand nicht. Die Ermittlungen einschließlich der waffenrechtlichen Bewertung der sichergestellten Waffen und Waffenteile sowie der Munition dauern an.

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