Ein Wochenende im Zeichen von Karl May

Fest Radebeul feierte drei Tage Helden, Träumer und Vagabunden

Die diesjährigen Karl May Festtage fanden am Wochenende in Radebeul statt. Foto: Maik Bohn

Radebeul/Rathen. Kult sind sie schon seit 27 Jahren - die Karl May Festtage. Auch dieses Jahr strömten wieder tausende Besucher in das Festgelände im Lößnitzgrund. Das tolle Wetter zauberte der große Manitou, der Geist der Indianer. Cowboy und Indianeromantik genau im Sinne von Karl May wurde geboten. Die Indianer Onida Indian Nation aus Amerika und Kanada sind schon viele Jahre zu Gast und kamen auch diesmal wieder zu Besuch. Sie verkündeten den Frieden, tanzten mit den Gästen und zelebrierten ihr Leben im Einklang mit der Natur.

Etwas Besonderes ist die Sternreiterparade, die immer am Abschlusstag stattfindet. Hunderte Reiter mit ihren Pferden sind zu sehen, tausende Besucher lassen sich begeistern.

Felsenbühne in Rathen feiert auch

Schon am kommenden Wochenende gibt es einen besonderen Tag, dieses mal auf der Felsenbühne. "80 Jahre Karl May in Rathen" wird gefeiert. Am 19. Mai um 11 Uhr geht es los. Gäste sind unter anderen Kultindianer Gojko Mitic und alle Winnetou Darsteller, die seit 1984 dort spielten.

Es gibt eine Sonderschau über die Geschichte der ältesten "Karl May Spiele" in Deutschland. Die legendäre Felsenbühne Rathen spielt seit 1938 Stücke von Karl May. Historische Fotos, Filme und Kostüme werden gezeigt.

"90 Jahre Karl May Museum"

Ab dem 1. Dezember bis zum 2. Juni 2019 wird das nächste Jubiläum "90 Jahre Karl May Museum" in Radebeul bei Dresden, wo May bis zu seinem Tode mit seiner Frau Klara wohnte, gefeiert. Das Museum ist bis heute ein Ort, der die Geschichte der Indianer greifbar macht.