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Eine Weltreise mit den Sinnen

Messe Grüne Woche mit vielen sächsischen Unternehmen

Berlin. 

Berlin. Schon seit 1926 gibt es diese Messe, jedes Jahr im Januar sind 9 Tage Messetage. Es gibt auch immer ein Partnerland, 2020 ist das Kroatien. Man hat noch die Gelegenheit bis zum 26.1.2020 dabei zu sein, Sie ist eine besondere Messe die "Internationale Grüne Woche". Rund 1800 Aussteller sind dabei davon 620 internationale Aussteller aus 61 Ländern. Jedes Land präsentiert sich auf seine eigene Art und Weise ländertypisch mit kulinarischen Leckerbissen und dem Tourismus.

In wenigen Minuten ereicht man ein "Irisches Pup" und genießt ein besonderes Bier, Minuten später kann man schon in einem Saloon einen Whiskey trinken, Minuten Später ist man auf dann auf einen orientalischen Basar dann wieder bei einem leckeren "Kaiserschmarn" im Tiroler Land.

 

Deutschland ist das größte Ausstellerland mit den einzelnen Bundesländern die dort vertreten sind. Typisch für jede Region zeigen die Bundesländer ihre Schätze die Sie auch weltweit berühmt gemacht haben. Da gibt es den Wein aus Baden-Württemberg und Hessen, das Bier aus Bayern, hier fühlt man sich teilweise wie auf dem Oktoberfest.

Eine eigene Halle für die sächsische Region

Auch die Sachsen haben eine eigene Halle und präsentieren sich selbstbewusst den internationalen Messebesuchern. 84 Aussteller sind aus der sächsischen Region dabei, da gibt es zum Beispiel: Schokolade aus Delitzsch, Nudeln aus Riesa, die Weine aus Meißen, die Kekse aus Wurzen, das Bier aus Löbau, Chemnitz, Dresden, Freiberg und Einsiedel und die Wurst aus Oederan. Auch die touristisch gut erschlossenen Gebiete wie die "Sächsische Schweiz" und die Montanregion das Erzgebirge werben um Touristen. Nicht nur große Marken erlebt man hier nein auch kleinere junge Unternehmen versuchen mit ihren Ideen und ihrer Firmenphilosophie zu punkten. Darunter auch Sarah Kretzschmar Sie präsentierte ihren Biohof Kretschmar aus Gersdorf und zeigte wie schnell man doch frisch und ohne Konservierungsmittel Mayonnaise herstellen kann und dann mit den Eiern vom Hof einen Eiersalat zubereitet. Eigens dafür eingerichtet ist eine Schauküche wo auch auf großer Videowand die Besucher visuell mitkochen können. Auf der Showbühne präsentierte der MDR Moderator Bodo Gießner die Swing Band "Swing Ding" aus Dresden und "De Hutzenbossen" aus dem Erzgebirge die traditionell mit ihrer Musik "aufgehutzt" haben. Die Hutzenbossen und der Moderator durften sogar als Erste den frischen Eiersalat vom Biohof verkosten und waren Hin und Weg. Gleich entbrannte eine Diskussion über das Rezept und man merkte dass es doch schon beim kleinsten Eiersalat regionale und geschmackliche Unterschiede gibt.

Fazit, die Fahrt nach Berlin lohnt sich immer, die Parkmöglichkeiten waren zwar begrenzt aber mit etwas Glück erhascht man einen Parkplatz, eine Busreise kann man daher eher Empfehlen.

Oder man reist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie S-Bahn und Stadtbus an. Man muss viel Zeit mitbringen, gute Laune, einen guten Appetit und dann steht einem ein schöner Messetag nichts mehr im Wege.



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