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Elbe: Region kämpft gegen Niedrigwasser

Wetter Trockenphasen ziehen Probleme für Schifffahrt nach sich

Dresden. 

Dresden. Schon das dritte Jahr in Folge kämpfen Binnenschiffer und die Dampferflotte der sächsischen Dampfschifffahrt gegen Niedrigwasser. Immer wieder gibt es längere Abschnitte, in denen Trockenheit herrscht und dadurch die Pegel sinken. Dies stellt sich immer wieder als großes Problem heraus, da Terminfrachten und Fahrpläne durch diese Umstände nicht immer eingehalten werden können.

Hilfe nur bedingt möglich

Auch verschiedene Staustufen in Tschechien, wie zum Beispiel in Usti nad Labem, können bei akutem Wassermangel zwar kurzzeitig helfen, wenn dort das Wasser aber auch schon fehlt, wird es überall knapp.

Bei der sächsischen Dampferflotte kann 24 Stunden im Voraus geplant werden und danach der aktuelle Fahrplan der Schiffe koordiniert werden. Auf der Internetseite www.saechsische-dampfschiffahrt.de kann man den Fahrplan einsehen. Dieser wurde aufgrund der Trockenheit der vergangenen Tage und dem damit gesunkenen Wasserspiegel angepasst. Gefahren werden heute (20. Juli) die Stadtfahrt zu Wasser 11, 13, 15 und 16 Uhr, die Schlösserfahrt 10, 12 und 14 Uhr und 19 Uhr die Dixilandfahrt.

Sondermessprogramm des Landesumweltamts

Auch das Landesumweltamt Sachsen (LfULG) hat durch das anhaltende Niedrigwasser das Sondermessprogramm Niedrigwasser der Flussgemeinschaft Elbe ausgelöst. Hier wird die Wasserbeschaffenheit in Extremsituationen untersucht. Die Ergebnisse des Messprogramms werden im Internet veröffentlicht.



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