Elf Sachsen freuen sich über Bundesverdienstorden

Auszeichnung Verleihung in der Sächsischen Staatskanzlei Dresden

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Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat elf Bürgerinnen und Bürgern aus Sachsen stellvertretend für den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Foto: Sächsische Staatskanzlei/Matthias Rietschel

Dresden. "Es beeindruckt mich immer wieder, mit wie viel Überzeugung und Herzblut, und mit wie viel Mut und Willen Sie sich für andere einsetzen." Mit diesen Worten überreichte Ministerpräsident Stanislaw Tillich heute in Dresden elf Bürgerinnen und Bürgern den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Stellvertretend für den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier würdigte Tillich das herausragende Engagement der Geehrten bei der feierlichen Zeremonie in der Sächsischen Staatskanzlei. Tillich betonte, dass das Würdigen und Sichtbar machen des Engagements zu den wichtigsten Aufgaben unserer Zeit gehöre. Daher lege er schon immer besonderen Wert darauf, die Übergabe selbst und im Rahmen einer festlichen Veranstaltung vorzunehmen. "Bleiben Sie so engagiert. Denn Sie sind ein Vorbild für andere." , so Tillich zu den Geehrten.

Ausgezeichnet wurden Horst Bormann, Martin Gunkel, Erhard Hoffmann, Dr. Martin Jacob, Dorota Monem, Detlef Schneider und Hans-Christoph Werneburg.

Die Geehrten aus der Region:

Auch der Zwickauer Erwin Killat (83) wurde in Dresden geehrt. Er Engagierte sich im Bündnis für Demokratie und Toleranz und organisierte während der friedlichen Revolution die ersten Friedensgebete und Demonstrationen für eine friedliche Wende. Bis in die Gegenwart setzt sich Erwin Killats besonderer Einsatz fort.

Gisela Müller gehört ebenfalls zu den Geehrten. Dank der 70-Jährigen aus der Erzgebirgsstadt Frauenstein gehört das Gottfried-Silbermann-Museum heute zu den besucherstärksten Museen der Region.

Für seine herausragenden Verdienste im Bergbau zum Wohl der Stadt Freiberg und der dortigen TU Bergakademie wurde Prof. Dr. h. c. Reinhard Schmidt ( ausgezeichnet. Außerdem trug er entscheidend zur Kommunikation und Vernetzung von Firmen, Institutionen, Behörden und wissenschaftlichen Einrichtungen im Sinne des traditionsreichen Bergbaus bei. 2010 wurde er deswegen bereits zum "Botschafter des Erzgebirges" ernannt.

Kurt Weihe (82) erhielt heute ebenfalls einen Verdienstorden für seinen Einsatz für die Vertriebenenarbeit in Sachsen. Als vertriebener Zeitzeuge bringt er jungen Menschen die Geschichte ehemaliger deutscher Siedlungsgebiete und die Integration von Vertriebenen in Sachsen nahe.



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