Erfolge beim Heimrennen

MOTORSPORT Westsächsische Fahrer auf dem Sachsenring stark

Sachsenring. 

Sachsenring. Zuschauer waren bei den DMV-AMC Sachsenring Racingsdays mit sechs Autorennklassen am gestrigen Freitag und heutigen Samstag auf dem Sachsenring noch keine zugelassen. Das ändert sich am kommenden Wochenende, wenn das ADAC GT Masters hier Station machen wird.

Vier Klassensiege und ein totaler Triumph

Beim Breitensport-Event DMV-AMC Sachsenring Racingsdays eröffnete die DMV BMW Challenge am Freitagnachmittag den Rennreigen. In deren ersten Wertungslauf belegte der 42-jährige Hohenstein-Ernstthaler David Sachs in einem BMW M3 GT 3,3 E36 seines eigenen Rennteams east racing Motorsport in der Gesamtwertung der insgesamt 43 Starter Platz acht sowie in seiner Klasse GTR 2 den zweiten Rang. Im zweiten Lauf Samstagfrüh führte er im strömenden Regen das Gesamtfeld sogar an, bis seine vermeintliche Siegesfahrt gegen Rennmitte durch einen Mauerkuss ein abruptes Ende nahm. Der 55-jährige Jens Hösel aus Lichtenau war mit seinem BMW 325iS E30 in der Unterklasse 325iS mit von der Partie, die er am Freitagnachmittag als Zwölfter des Gesamtklassements gewinnen konnte. Am Samstag wurde er wieder Gesamtzwölfter bzw. Zweiter seiner Klasse.

Die beiden Rennen der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) wurden eine sichere Beute des Ex-STW- und -DTM-Fahrers Uwe Alzen. Der 53-jährige Betzdorfer, der in den 1990er-Jahren bereits mehrfach am Sachsenring auf dem Podest stand, gewann den ersten Lauf in seinem bärenstarken Audi R8 GT3 Evo "dank" mehrerer Safety-Car-Phasen mit nur 1,6 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Das zweite wurde kurz vor Schluss mit der roten Flagge abgebrochen, sodass Uwe Alzen mit knapp 19 Sekunden Vorsprung als Sieger gewertet wurde.

In Division III der STT wollte Steffen Schwan aus Meerane mit seinem Ford Fiesta ST an den Start gehen, doch da er die Qualifikationszeit, wohlgemerkt seiner Klasse, meilenweit verfehlte, verwehrte ihm das Reglement eine Rennteilnahme.

Beim ersten Lauf zur Porsche Club Historic Challenge (PCHC) musste sich der 61-jährige VSZ-Sachsenring-Chef Ruben Zeltner aus Lichtenstein "seiner" Strecke hauchdünn mit dem zweiten Platz begnügen, gewann allerdings seine Klasse (Porsche 997 GT3 Cup über 3600ccm nach 2009) souverän. Im zweiten Rennen entschied er dann in souveräner Manier sowohl das Rennen insgesamt sowie natürlich auch seine Klasse für sich.

Mit langem Atem zum Erfolg

Den krönenden Abschluss der Kampfhandlungen bildete das Drei-Stunden-Langstreckenrennen zur National Endurance Serie (DMV NES 500). Hierbei teilten sich die beiden VSZ-Sachsenring-Mitarbeiter Steve Kirsch und Uwe Wächtler per Gaststart einen Porsche Cayman GT R, der ebenfalls von east-racing Motorsport eingesetzt wurde. Dass sie den Sachsenring wie ihre Westentasche kennen, ist logisch. Den Beweis erbrachten der 41-jährige Chemnitzer und der 18 Jahre ältere Zwickauer, indem sie das Rennen gewann und natürlich auch in der Klasse NES 9 die Besten waren.

Im gleichen Rennen war der 20-jährige Max Günther aus Hohenstein-Ernstthal am Start. In einem Opel Astra TCR von Lubner Motorsport belegte er zusammen mit zwei Schweizern Platz sieben des Gesamtklassements sowie Rang fünf in der Klasse NES 8.

Des Weiteren am Start, allerdings ohne "Local Heros", waren der AvD Historic Race Cup und der "Ferrari Club".