Für eine bessere Bahn im Freistaat

Verkehr Spitzengespräch für Zukunft der Infrastruktur in den kommenden Jahren

In einem Spitzengespräch haben sich diese Woche Ministerpräsident Michael Kretschmer, Verkehrsminister Martin Dulig und DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla über Wege zum weiteren Ausbau der Bahninfrastruktur in Sachsen ausgetauscht. "Sachsen braucht mehr leistungsfähige und durchgehende Anbindungen an den Schienenfernverkehr. Mit dem Spitzengespräch und der Unterzeichnung der Vereinbarungen stellen wir die Weichen für eine deutliche Verbesserung der Bahninfrastruktur in Sachsen", betonte Kretschmer. Neben der Elektrifizierung der Strecken Chemnitz-Leipzig sowie Dresden-Berlin, Dresden-Görlitz und Cottbus-Görlitz soll auch der geplante Neubau der Strecke Dresden-Prag den Strukturwandel vorantreiben.

Vielfältige Investitionen geplant

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: "Allein in diesem Jahr fließen knapp 400 Millionen Euro in Erhaltung und Ausbau des sächsischen Schienennetzes. Damit wird die Bahn leistungsfähiger und zuverlässiger. Und wir wollen das Tempo in den kommenden Jahren noch erhöhen und damit auch bereits lange diskutierte Projekte endlich anpacken. Dabei sind wir uns mit Sachsen und dem Bund einig." Der Ausbau sei Voraussetzung, um perspektivisch wieder eine bessere Fernverkehrsanbindung Sachsens zu erreichen, sagte Dulig - "insbesondere des südwestsächsischen und ostsächsischen Raumes." Ein weiteres Ergebnis des Spitzengesprächs: Mit Unterstützung des Freistaates Sachsen sollen in den kommenden Jahren weitere 15 Bahnhöfe und ihr Umfeld modernisiert werden.